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Landeszeitung

24. Oktober 2017 | 00:46 Uhr

Kommunalwahl : Diskussion: "Bitte konkret"

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Spitzenvertreter von sechs Ratsfraktionen stellen sich den Fragen aus dem Publikum.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 08:18 Uhr

Rendsburg | Sie haben Plakate geklebt, verteilen Flyer, suchen an Infoständen die Diskussion und haben alle ein Ziel: Sie wollen am 26. Mai in die Rendsburger Ratsversammlung gewählt werden. Insgesamt 96 Kandidaten werden von SPD, CDU, Liste Wilken, Grünen. SSW und Linken als Direktkandidaten ins Rennen geschickt. Sie bewerben sich um 31 Plätze im wichtigsten politischen Gremium der Stadt.

Rund 18 000 Rendsburger im Alter ab 16 Jahren haben die Wahl - aber was können sie wirklich von den Parteien erwarten? Wer sich lediglich über die Plakate informiert, wird abgesehen von relativ blumigen, aber sehr allgemeinen Formulierungen nicht viel finden.

"Zukunft fängt Zuhause an" (CDU), "Gemeinsam Brücken bauen" (SPD) oder "Kritisch, unabhängig, direkt" (Liste Wilken) - was hinter solchen Schlagworten steckt, wird zumindest nicht auf den ersten Blick deutlich.

"Bitte konkret" lautet deshalb das Motto einer Podiumsdiskussion, zu der die Landeszeitung in Kooperation mit dem Kinocenter am Montag, 13. Mai, einlädt - mit konkreten Fragen und der Hoffnung auf ebensolche Antworten. Alle zur Wahl stehenden Fraktionen haben ihre Teilnahme zugesagt: Helge Hinz (SPD), Thomas Krabbes (CDU), Fritjof Wilken (Für ein modernes Rendsburg), Klaus Schaffner (Grüne), Morten Jochimsen (SSW) und Volker Lindenau (Linke) stellen sich den Fragen von LZ-Redaktionsleiter Gero Trittmaack.

Konkrete Themen gibt es mehr als genug - in einer Stadt mit fast 50 Millionen Euro Schulden, die auf der Suche nach einem eigenen Image ist, wundert das allerdings auch nicht. Da alle Diskussionsteilnehmer auch schon in den vergangenen fünf Jahren an verantwortlicher Stelle Rendsburger Kommunalpolitik gemacht haben, sollte auf den Podium Erfahrung genug vorhanden sein, um die Fragen zu beantworten: Wie Rendsburgs Rückstand gegenüber konkurrierenden Städten wie Eckernförde aufzuholen ist, wie die Obereider belebt werden kann, was mit dem Hertie-Haus geschehen soll und ob es eine Regionalbahn geben wird.

Die Hälfte der gut anderthalbstündigen Veranstaltung steht für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung - für die Bewerber eine zusätzliche Herausforderung.

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