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Hundeschwimmen : „Dina“ holt jedes Spielzeug aus dem Wasserbecken

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum Saisonabschluss im Aukruger Freibad hatten ausnahmsweise auch Vierbeiner Zutritt. Dass es einerseits wasserverrückte, andererseits aber auch ziemlich wasserscheue Hunde gibt, konnte man dabei gut beobachten.

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erstellt am 10.Sep.2013 | 06:04 Uhr

Dass es einerseits wasserverrückte, andererseits aber auch ziemlich wasserscheue Hunde gibt, konnte man im Aukruger Freibad gut beobachten. Beim Hundeschwimmen zum Saisonabschluss hatten die Vierbeiner einen ganzen Nachmittag fast völlig freie Bahn in der Badeanstalt. Nur die Wasserrutsche und der Sprungturm waren gesperrt. „Weil die Hunde allein nicht aus dem Sprungbecken herauskommen würde“, wie Brigitte Bötel erläuterte, die beim Hundeschwimmen zum allerletzten Mal als Badeaufsicht im Einsatz war, nachdem sie eine Woche zuvor bereits in den Ruhestand verabschiedet worden war (wir berichteten).

Die Badeaufsicht musste allerdings kein einziges Mal eingreifen. Die Streitigkeiten und kurzen Wutanfälle, die entstanden, wenn es zwei oder mehrere Hunde auf das gleiche ins Becken geworfene Spielzeug abgesehen hatten, waren meist nach ein bisschen Geknurre erledigt. Egal welcher Hundebesitzer einen Ball oder eine Sandale ins Wasser warf: Fast immer war es Labradoodle „Dina“, die als erste zur Stelle war und das Spielzeug wieder an Land brachte. „Dina ist die Wasserratte vom Dienst, und hyperaktiv ist sie auch“, meinte Eigentümerin Brigitte Emmer aus Meezen, „die ist schon mal quer über den Nord-Ostsee-Kanal geschwommen, und auch in der Elbe schwimmt sie manchmal weit raus.“ Unermüdlich hechtete „Dina“ Frauchens Sandalen und anderen Spielsachen hinterher. „Dina hat auch eine schöne Schwimmtechnik“, lobte Lutz von der Geest, „als ausgebildeter Schwimmtrainer kann ich das beurteilen.“

Klar, dass von der Geest auch fleißig mit dem eigenen Hund trainierte: Golden Retriever „Alvin“ drehte gleich mehrere Runden im großen Schwimmbecken. Wobei „Alvin“ das Becken aber stets über die Treppe im Nichtschwimmerbecken betrat und auch durch eindringliches Zureden seitens seines Herrchens nicht dazu zu bewegen war, sich vom Beckenrand ins Wasser zu stürzen. Gar nicht am Schwimmen teilnehmen wollte Mischlingsrüde „Kalle“, den Brigitte Emmer rassetechnisch als „tibetanischen Wischmop“ klassifiziert: „Kalle ist wasserscheu, der geht nur höchstens bis zum Bauch rein.“

„Meine Margie flaniert lieber am Beckenrand als zu schwimmen“, meinte Birgit Schwertfeger mit Blick auf ihren Bobtail-Berner-Sennenhund-Mischling, „sie rennt lieber ein bisschen herum, wobei es ist ihr auch nicht ganz geheuer ist mit all den anderen Hunden.“ Ganz in seinem Element war hingegen Labradormix „Anton“. „Schwimmen findet er richtig toll“, vermerkte Besitzerin Renate Schoop aus Remmels, „er ist in einer Au sogar schon mal einen Kilometer am Stück geschwommen.“

 

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