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Wechsel zum 1. Januar : Dietmar Böhmke wird Jevenstedts Amtsdirektor

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Amt Jevenstedt wird künftig hauptamtliche geleitet. Das beschloss der Amtsausschuss einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Zur Begründung hieß es, die Arbeitsbelastung sei „ehrenamtlich nicht mehr leistbar“.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Das Amt Jevenstedt soll hauptamtlich geführt werden. Diesen einstimmigen Beschluss traf der Amtsausschuss auf seiner Sitzung in der „Margarethenmühle“ in Legan.

Bisher steht der Amtsvorsteher Hans-Hinrich Neve an der Spitze des Amtes und leitet dieses ehrenamtlich. „Die Verantwortung und die Arbeitsbelastung ist zu groß und ehrenamtlich nicht mehr leistbar“, lautete die Begründung für den Wechsel zur Hauptamtlichkeit.

Dietmar Böhmke, langjähriger leitender Verwaltungsbeamter des Amtes, soll zum 1. Januar 2014 Amtsdirektor werden. Dieser einstimmige Beschluss muss aber noch von der Kommunalaufsicht genehmigt werden, um auf die sonst übliche Stellenausschreibung verzichten zu können.

Hans-Hinrich Neve bleibt weiter Amtsvorsteher, repräsentiert das Amt und leitet die Sitzungen des Amtsausschusses. Für Böhmke ändere sich die Arbeit nicht, aber er übernehme als Amtsdirektor mehr Verantwortung, machte Neve deutlich. „Was den Breitbandzweckverband betrifft, geht es immerhin um Investitionen von 60 Millionen Euro“. Das Amt Jevenstedt hat die Geschäftsführung des Breitband- und des Abwasserzweckverbandes.

Für das Amt Jevenstedt kostet die Hauptamtlichkeit etwa 6000 Euro jährlich mehr. „Der Finanzminister der vorherigen Regierung hat in einer seiner letzten Entscheidungen die Einstufung eines Amtsdirektors auf A16 festgelegt", bedauerte der Westerrönfelder Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf. Die Besoldungsstufe A15 hätte auch gereicht, meinte Schülldorf.

Ebenfalls einstimmig sprach sich der Amtsausschuss dafür aus, die Vermarktung seiner Grund- und Regionalschule zu verbessern. Um das Ziel zu erreichen, die Schule mit den Standorten Jevenstedt und Westerrönfeld langfristig zu erhalten, müsste eine bessere Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden. „Schule und Gemeinden müssen gemeinsam daran arbeiten. Ein gutes Marketing ist wichtig, denn die Eltern haben die freie Schulwahl“, sagte die Schulausschussvorsitzende Monika Sievers.

Horst Becker

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