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Basketball-Regionalliga : Diesmal kein Offensivfeuerwerk – Twisters feiern glanzlosen Auswärtserfolg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ohne die große Show, aber dennoch souverän feiern die Rendsburger Basketballer ihren 15. Saisonsieg.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 06:24 Uhr

Die Hoffnung des gastgebenden MTV Bad Bevensen/Lüneburg erfüllte sich nicht. In der „kuschelig engen“ Sporthalle der Waldschule in Bad Bevensen hatte der MTV im Heimspiel der 2. Basketball-Regionalliga Nord gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Rendsburg Twisters keine Chance. Die Gäste bauten ihre Serie mit einem 75: 62 (23:13, 38:31, 53:46)-Erfolg auf 15 Siege aus.

Der Blick auf das Ergebnis zeigt allerdings, dass es in der Offensive bei den Twisters nicht wie gewohnt lief. „Wir haben nicht so gut getroffen wie sonst. Das erklärt unsere Leistung im Angriff“, meinte Twisters Trainer Bjarne Homfeldt. Hinzu gesellte sich eine schwache Quote von der Freiwurflinie. Nur 13 von 27 möglichen Zählern holten die Rendsburger hier. „Da sind wir sonst deutlich besser. Aber am Ende war das nicht spielentscheidend“, wollte Homfeldt nicht zu viel Aufhebens machen, aber der Coach konstatierte: „Insgesamt war das eines unserer schwächeren Spiele in dieser Saison. Das ist vielleicht auch auf die kleine Halle zurückzuführen“, mutmaßte Homfeldt. Die „Heidjer“ verstanden es mit ihrer Zonenabwehr, das sonst schnelle Spiel des Spitzenreiters zu unterbinden. Doch die Mannschaft erkannte schnell, dass in Bad Bevensen andere Tugenden für den Sieg gefragt waren. „Diesmal haben wir uns zum Sieg gekämpft. Spielerisch haben wir nur ganz selten unseren Rhythmus gefunden. Doch wir waren immer in der Lage, eine Schippe drauf zu legen", analysierte Homfeldt.

Nach einem guten Start in die Partie und einer 23:13-Führung nach dem ersten Viertel, geriet mit zunehmender Dauer Sand ins Twisters-Getriebe. Aufbauspieler Devon Atkinson und Björn Rohwer sammelten bereits in den ersten beiden Vierteln jeweils drei Fouls, so dass Homfeldt beide nur dosiert einsetzen konnte und der Vorsprung nicht größer wurde, sondern vor dem Schlussviertel sogar schmolz (53:46).

In den letzten zehn Minuten gab es wieder mehr Spielanteile für Atkinson und Rohwer und prompt steigerten sich die Twisters. Und obwohl es diesmal kein Feuerwerk war, dass die Twisters abbrannten, kamen am Sieg des Tabellenführers nie Zweifel auf.

Twisters Rendsburg: Atkinson (16), Basylev (10/2x3), Brodersen (7/2x3), Brunk (3), Haase (4), Hamza (2), Hillner (14/2x3), Rinner, Rohwer (8), Störtenbecker (6), Weißbach (5), Witt.

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