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Rendsburg : Dieses Gleis führt zum Bögl-Werk – vielleicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Bauunternehmen Max Bögl hat bestätigt, einen Teil des Materials zum Bau von Turmteilen für Windkraftanlagen über die Schiene befördern zu wollen. Ob die ungenutzte Stadtbahn-Trasse vom Bahnhof in den Rendsburger Westen ein Teil der Transportkette werden wird, ließ das Unternehmen offen.

Das Bauunternehmen Max Bögl hat bestätigt, einen Teil des Materials zum Bau von Turmteilen für Windkraftanlagen über die Schiene befördern zu wollen. Ob die ungenutzte Stadtbahn-Trasse vom Bahnhof in den Rendsburger Westen ein Teil der Transportkette werden wird, ließ das Unternehmen offen. Zement sowie feine Zusatzstoffe würden voraussichtlich per Bahn zu einem Umschlagbahnhof und von dort mit dem Lkw ins Osterrönfelder Werk gebracht. „Wo dieser Umschlag konkret stattfinden wird, ist noch nicht entschieden“, hieß es gestern aus der Bögl-Pressestelle. Als möglicher Standort gilt die Laderampe am Kreisel im Industriegebiet Büsumer Straße (Foto). Sie befindet sich am Ende eines Industriegleises, das kurz vor der Endstation Seemühlen-Nord von der Hauptroute abzweigt. Im Bögl-Werk Osterrönfeld ist mittelfristig die Produktion von 200 Türmen jährlich geplant. Dafür seien 200 Tonnen Rohstoffe nötig, so Bögl. „Es handelt sich um grobe und feine Gesteinskörnungen, Sand, Zement, Wasser und Bewehrungsstahl.“ Die groben Baustoffe würden per Schiff aus Skandinavien, der Sand und der Stahl auf der Straße angeliefert.

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