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Weihnachtskonzert mit Godewind : Die Zuhörer bestimmten das Programm

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Gruppe „Godewind“ kündigt ihren Tournee-Abschied an. Hohenwestedter hoffen trotzdem auf ein Wiedersehen. 250 Zuhörer erleben stimmungsvolles Weihnachtskonzert.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:00 Uhr

Das zweite Weihnachtskonzert von „Godewind“ im Sport- und Jugendheim könnte zugleich das letzte Gastspiel der Band in Hohenwestedt gewesen sein. „Wir haben beschlossen, dies Jahr unsere letzte Weihnachtstournee zu machen“, sagte „Godewind“-Sängerin Anja Bublitz zu Beginn des Konzerts am Sonnabend.

Bandleader Larry Evers wies darauf hin, dass die Gruppe seit 1983 sei alljährlich in der Vorweihnachtszeit „kreuz und quer durch die Republik“ getourt sei. „Nach 30 Tournee-Jahren, 18 Weihnachts-CDs und rund 800 Weihnachtskonzerten wolle man es nun etwas ruhiger angehen lassen“, erklärte Evers. „Das war eine schöne Zeit, die keiner von uns missen möchte, aber es war auch eine Zeit, die viel Kraft und Energie gekostet hat.“

„Unsere letzte Weihnachtstournee soll etwas ganz Besonderes sein“, betonte Anja Bublitz, „dies Jahr machen nicht wir, sondern Sie das Programm.“ Im Vorfeld der Abschiedstournee waren die Fans aufgerufen worden, ihre persönlichen Songwünsche an die Band zu mailen. „Wir hatten Sie darum gebeten, uns die Titel zuzusenden, die Sie noch mal hören möchten“, wandte sich Anja Bublitz ans Publikum, „und so spielen wir heute Lieder, die wir vor langer Zeit im Repertoire hatten, aber auch aktuelle Stücke.“ Larry Evers fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass wir den Weg hin zu Weihnachten mit ihnen gehen können.“

Der Bandleader leitete damit zum „Godewind“-Klassiker „De Weg na Wiehnacht“ hin, der von den Fans mit ebenso viel Applaus gefeiert wurde wie die nachfolgenden Lieder: „He wuss nich mehr“, „Witte Wiehnacht“ und „Wiehnacht in’t Watt“. Bei „Eine Insel für die Seele“ übernahm Bassist Sven Zimmermann den Gesangspart, und beim letzten Lied vor der Pause lief ein Jevenstedter zu großer Form auf: Schlagzeuger Heiko Reese führte den musikalischen Streifzug über den „Wiehnachtsmarkt“ an.

„Mit etwas über 250 Besuchern sind wir ganz zufrieden“, bilanzierte Hohenwestedts Verkehrsvereins-Chef Fritz Humfeldt, der weiß, dass „Godewind“ in Zukunft zwar nicht mehr auf große Weihnachtstournee gehen, aber durchaus weitere Weihnachtskonzerte geben will. Vielleicht kann Hohenwestedt ja auch noch mal wieder den Zuschlag für einen „Godewind“-Auftritt bekommen, hofft Humfeldt: „Ich werde mich nächstes Jahr wieder bei Larry Evers melden.“

Nach der Pause besangen „Godewind“ zunächst „Die stille Zeit“, den „Großen Wagen“ und den „Stern vun Bethlehem“, und nach zwei Konzertstunden gab’s als Zugaben „Frohe Wiehnacht“ und „De Droom vun Wiehnacht“.

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