1. Basketball-Regionalliga : Die Übermannschaft kommt

Jeden Punkt müssen sich die Twisters um Kapitän Morris Brodersen (links) auch gegen den Spitzenreiter aus Wolfenbüttel hart erkämpfen.
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Jeden Punkt müssen sich die Twisters um Kapitän Morris Brodersen (links) auch gegen den Spitzenreiter aus Wolfenbüttel hart erkämpfen.

Die Rendsburg Twisters erwarten den ungeschlagenen Tabellenführer aus Wolfenbüttel.

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24. Januar 2015, 05:43 Uhr

Die Wahrscheinlichkeit eines Sieges der Rendsburg Twisters heute im Heimspiel gegen den MTV Herzöge Wolfenbüttel ist so hoch wie die eines sinnvollen Gesprächs im Dschungelcamp. Ab 19.15 Uhr gastiert der ungeschlagene Tabellenführer und Topfavorit der 1. Basketball-Regionalliga in der Rendsburger Herderhalle. Alles andere als eine Niederlage für den Aufsteiger käme einer Sensation gleich.

Im Sport sei immer alles möglich, hatte Twisters-Coach Bjarne Homfeldt vor nicht allzu langer Zeit gesagt. Das trifft ohne Frage auch auf das heutige Duell mit der Übermannschaft der Liga zu. Denn kein Team, und diese Erfahrung haben die Twisters selber gemacht, ist unschlagbar. Im Vorjahr waren die Rendsburger die alles überragende Mannschaft der 2. Regionalliga und mussten dennoch eine unerwartete Niederlage gegen den BC Hamburg hinnehmen.

Die Gastgeber wollen jedenfalls nicht nur mit großen Augen zusehen, wie ihre Gegenspieler die Bälle in den Korb werfen. „Der Anreiz, sich mit so einer Mannschaft zu messen ist groß. Als Sportler mag man diese Herausforderungen“, so Homfeldt, der eine hochkonzentrierte Leistung von seinen Jungs abfordert. Mit Niko Skouen (21,9), Ivan Emanuely (19,2) und Demetrius Ward (19,2) finden sich gleich drei Wolfenbütteler unter den besten zehn Punktesammlern der Liga wieder. Nicht minder beeindruckend ist die Defensivarbeit der Niedersachsen. „Da sind immer alle in Bewegung“, lobhudelt Homfeldt.

Warum also sollte man sich heute auf den Weg in die Herderhalle machen, wenn die Verhältnisse im Vorfeld so klar erscheinen? Homfeldt kann darauf eine Antwort geben. „Erstens hat noch nie eine so starke Mannschaft in Rendsburg gespielt. Da wird man tollen Basketball zu sehen bekommen. Und zweitens gewinnen wir vielleicht nur eins von hundert Spielen gegen so einen Gegner. Aber vielleicht ist dieses Spiel ja heute.“

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