Fußball-Verbandsliga : Die tristen Tage aufhellen

Engagiert und zweikampfstark: Rendsburgs Jannik Heider (Mitte) will mit seinem Team in die Erfolgsspur zurück.
Engagiert und zweikampfstark: Rendsburgs Jannik Heider (Mitte) will mit seinem Team in die Erfolgsspur zurück.

Mit einem Sieg gegen Bordesholm will der RTSV seine November-Bilanz verbessern.

shz.de von
29. November 2013, 23:51 Uhr

So wie das November-Wetter, ist aktuell auch die Stimmungslage beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV – trist. Dafür sorgten sportlich zwei dürftige Auftritte gegen die Abstiegskandidaten Suchsdorfer SV (1:1) und den TSV Plön (2.2). Ein weiteres Ärgernis ist zudem, dass vielfach nur unzureichend trainiert werden konnte und das Heimspiel gegen Inter Türkspor Kiel sowie die Auswärtspartie beim Aufsteiger MTV Dänischenhagen ausgefallen sind. Heute um 14 Uhr auf dem Sportplatz Nobiskrug hat der Tabellendritte gegen den TSV Bordesholm (5.) die Gelegenheit, diese trübe Bilanz am letzten Tag des Monats noch etwas aufzuhellen.

Für RTSV-Trainer Christian Heider ist genügend Motivation vorhanden. Der TSV Bordesholm war es nämlich, der dem einstigen Tabellenführer am vierten Spieltag mit einer 1:2-Schlappe im Gepäck auf die Heimreise schickte. „Das war bislang die bitterste Niederlage. Zur Pause hätten wir klar führen müssen. Am Ende aber standen wir mit leeren Händen da“, erinnert sich Heider. Im Rückspiel soll es anders laufen – mit dem besseren Ende für die Rendsburger. Eine leichte Aufgabe aber wird das nach Ansicht des RTSV-Trainers nicht. „Bordesholm spielt sehr effektiv und hat in der Saison eine Reihe von Spielen in den Schlussminuten noch zu seinen Gunsten gedreht“, weiß Heider um die Stärke der Gäste. Mit Oliver Axt (5 Tore) und Marco Huss (7 Tore) stehen zwei torgefährliche Angreifer im Kader. Bedient werden sie zumeist von Malte Lucht, der im Mittelfeld die Fäden zieht. Auf dieses „magische Dreieck“ wird die RTSV-Abwehr um den zuletzt starken Jannik Heider aufpassen müssen.

Bei der eigenen Offensive gefällt Heider die Chancenverwertung derzeit nicht. „Immer wieder spielen wir uns eine Reihe von Möglichkeiten heraus. Doch wir nutzen sie nicht. Dadurch haben wir schon einige Punkte unnötig abgegeben“, sieht der Coach die Angreifer Dennis Schnepel (10 Tore) und Mustafa Korkmaz (6 Tore) mehr denn je in der Pflicht, gerade weil mit Malte Hehlert eine echte Alternative noch vier Wochen lang gesperrt ist.

Fehlen wird auch Mittelfeldspieler Jan-Ole Bruhns. Heider verzichtet auf ihn aus internen Gründen.

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