„Die Taktzahl bleibt“

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28. Januar 2015, 12:46 Uhr

Herr Meyn, haben Sie neben Politik eigentlich noch andere Hobbys?

Ich habe habe Familie, Haus, Garten und die Politik. Nach der Familie kommt gleich die Politik. Übrigens sehr zum Leidwesen meiner Frau, weil manches andere viel liegenbleibt.

Wie schaffen Sie das Pensum eigentlich rein zeitlich?

Ich schaffe es nur, weil ich Pensionär bin und keinen Beruf mehr ausüben muss. Ansonsten bewunderte ich jeden, der neben seinem Beruf, Familie und Privatleben auch noch Politik macht. Es ist schon ein harter Stropp, wenn man’s ordentlich machen will.

Tragen die Rückmeldungen eigentlich dazu bei, dass Kommunalpolitik Spaß macht?

Wer es nur für andere macht, macht auch was verkehrt. Man muss es aus innerer Überzeugung und für sich machen. Dann hat man auch die Ausdauer.

Seit wann sind Sie dabei?

Seit den Kommunalwahlen 2003.

Was haben Sie davor gemacht?

Vorher war ich bei der Marine und sehr stark dienstlich eingebunden (Ausbilder im Schichtdienst im Ausbildungszentrum U-Boote, die Red.)

Macht Ihnen die Politik noch so viel Spaß wie am Anfang?

Mehr.

Warum?

Weil ich jetzt mehr Einblicke habe, mehr weiß und das Gefühl habe, mehr beitragen zu können.

Werden Sie Ihr Sitzungsbesuchsniveau halten?

Solange ich Fraktionsvorsitzender bleibe, werde ich versuchen, alle Ausschüsse zu besuchen. Die Taktzahl bleibt.

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