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„Rendsburg blüht auf“ : Die Stadt lässt Blumen sprechen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neues Pflegeprogramm zeigt am Thormannplatz Wirkung. An einigen anderen Plätzen besteht allerdings noch Nachholbedarf.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 09:47 Uhr

Man fährt täglich daran vorbei und kann meist nur einen kleinen Blick darauf werfen: Die Verkehrsinsel am Thormannplatz bietet derzeit einen farbenprächtigen Blickfang und verleiht der viel befahrenen Kreuzung durch die imposante Blumenbepflanzung einen gepflegten Eindruck. „Rendsburg blüht auf“ – so heißt das Programm des Umweltausschusses zur Verschönerung der Straßen in Rendsburg. Im Rahmen dieses Projekts sollen weitere Kreuzungen und Grünstreifen erneuert und bepflanzt werden.

Am Thormannplatz erfolgte die erste Phase der Verschönerungsaktion bereits in den vergangenen Jahren. Passend zu den Jahreszeiten werden Sommer- und Winterpflanzen ausgewechselt. Die Tulpen und Narzissen, die den Betrachtern sofort ins Auge springen, werden allerdings demnächst verblüht sein. „Wir beginnen in zwei bis drei Wochen mit der Sommerbepflanzung. Dann entsteht dort ein komplett neues Bild“, erklärt Hans Kühl, Gärtner vom Umwelt-und Technikhof der Stadt.

Die Verkehrsinseln werden immer wieder neu bepflanzt, wenn die Zeit dazu ausreicht. Nach dem vergangenen milden Winter konnten sich die Gärtner komplett auf eine Verschönerung der Straßen fokussieren. Die im Herbst gesetzten Blumen sind schon jetzt zu bewundern, die gesäten Dahlien und Steppenkerzen werden erst in einigen Wochen zu erkennen sein.

Zwölf weitere Grünstreifen und Verkehrsinseln sind zurzeit schon Teil des Investitionsprogramms, für 13 weitere ist eine Erneuerung oder Bepflanzung in der nächsten Zeit geplant. Lediglich an vier Bereichen in Rendsburg ist noch kein Ausbau in Aussicht. Bei dem Kreisverkehr am Eiderpark ist beispielsweise eine komplette Neuanlage notwendig, für die viel Geld von der Stadt investiert werden müsste. Nicht berücksichtigt ist bisher auch die Kreuzung am Ende der Friedrichstädter Straße. Dort prägen Plastikteile und unzähligen Zigarettenstummel das Bild der kleinen Verkehrsinsel Richtung B 77.

Doch die Stadt reagiert auf Bürgeranregungen und Gespräche mit dem Verschönerungsverein an anderen Orten: Zur Zeit wird bei der Kreuzung an der Bismarckstraße der Mutterboden ausgetauscht und es werden Blumensamen gesät. „Es ist wichtig, dass man immer mal wieder was Schönes am Straßenrand sieht und sich an dem Anblick erfreut“, sagt Niels Faust, Leiter des Umwelt- und Technikhofes. Doch Böschungen in versteckten Ecken dürfen seiner Meinung nach auch nicht in Vergessenheit geraten.

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