"Die Stadt ist sauberer geworden"

Einsatz in Seemühlen: Renate Peper (Mitte), Lennard Hengelhaupt, Marcel, Fabian und Holger Diehr (von links).
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Einsatz in Seemühlen: Renate Peper (Mitte), Lennard Hengelhaupt, Marcel, Fabian und Holger Diehr (von links).

Mehr Helfer sammelten weniger Müll: Den Teilnehmern am "Frühjahrsputz" in der Stadt wurde nach getaner Arbeit mit einem Imbiss gedankt. Für die Kinder gab es auch Urkunden.

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30. März 2009, 09:58 Uhr

Rendsburg | Fünf Kubikmeter Müll sammelten Freiwillige am Sonnabend in Rendsburg. Im Rahmen der Aktion "Unser sauberes Schleswig-Holstein" beteiligten sich 90 Bürger, darunter viele Kinder, am "Frühjahrsputz" in der Stadt.

Mitarbeiter des Umwelt- und Technikhofs hatten an acht Sammelstellen Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die gefüllten Säcke nach zwei Stunden dort wieder abgeholt. Am Mittag bedankte sich Bürgermeister Andreas Breitner im Foyer des Rathauses mit einem Imbiss bei den freiwilligen Helfern. Für die Kinder gab es außerdem Urkunden.

"Die Müllmenge ist etwas geringer als im vergangenen Jahr, aber die Helfer hatten trotzdem genug zu tun", stellte Breitner fest. Die freiwillige Arbeit für ein sauberes Rendsburg stärke das Zusammengehörigkeitsgefühl, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt und freute sich über die "tolle Atmosphäre" beim Treffen am Rathaus.

Breitner betonte, dass die Stadt durch das Aufstellen zusätzlicher Müllbehälter sauberer geworden sei. Das bestätigte auch Renate Peper, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Seemühlen-Nord, wo sich 16 Helfer an der Aktion beteiligten. Nachdem im vergangenen Jahr dort Müllbehälter installiert worden seien, liege deutlich weniger Unrat an den Wegen, betonte sie. "Spaziergänger und Hundebesitzer werfen dort auch den Müll hinein, den andere unachtsam haben liegen lassen", stellte Peper fest.

Holger Diehr, seine beiden Söhne Marcel und Fabian sowie deren Freund Lennard Hengelhaupt hatten trotzdem noch genug Arbeit. Zwei volle Müllsäcke lieferten sie an der Sammelstelle ab.

Im Abschnitt Rendsburg-Süd beteiligten sich die Jäger an der Aktion und sammelten Müll an den Wegen in ihrem 300 Hektar großen Revier. "Sogar Säcke mit vergammelten Lebensmitteln haben wir hier gefunden", erklärte Hans-Hermann Adam. Insgesamt sei man aber auf weniger Müll gestoßen als in den vergangenen Jahren.

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