Die schwebende Betondecke

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25. Februar 2014, 12:32 Uhr

Eine Decke hoch über den Gebäuden der Nienstadtstraße: Gestern hob ein Kran mit einem 44 Meter hohen Mast Betonteile in den Rohbau des Objekts Nr. 7, Standort des ehemaligen Ladewig-Hauses. Sie sind Segmente einer Fertigdecke, die zwischen dem Untergeschoss und ersten Stockwerk eingebaut wird. „Die einzelnen Teile werden miteinander vergossen“, erklärte Architekt Björn Hansen. Die Fertigdecke hat Vorteile: Zum einen kann schnell im Haus weitergebaut werden. Zum anderen versperren keine großen Baumaschinen wie Betonmischer die enge Nienstadtstraße. „Dadurch halten wir die Belastung für die Nachbarschaft gering.“ Wenn die Decke verlegt ist, wird mit dem Bau der beiden Obergeschosse begonnen. Dort entstehen zwei Drei-Zimmer-Wohnungen mit Dachterrassen.

Nach Auskunft von Bauherrin Cristina Obersteller sollen die Appartements vermietet werden. Im Erdgeschoss wird sie ihre Boutique „Si Drei“ auf zwei Dritteln der Fläche betreiben. Der übrige Platz ist für das Café gedacht. „Über die Inneneinrichtung ist noch nicht entschieden“, so Obersteller. Dafür holt sie sich Tipps von ihrer Familie. Nicht zu modern, aber auch nicht zu traditionell wird das Café gestaltet. Holz solle ein wichtiges Element sein.

Obersteller freut sich auf ihren Einzug im Sommer. Egal, wie das Café zur Eröffnung eingerichtet wird, eins steht bereits für sie fest: „Es wird zu Rendsburg passen.“

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