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Langwedel : Die Sahnegrundstücke sind vergeben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kauf-Interessenten suchten sich ihre Favoriten-Flächen des Baugebietes Olendiekskamp aus. Der neue Zuschnitt der Grundstücke missfiel vielen jedoch.

Losglück bei der Gemeindevertretersitzung in Langwedel: Eigentlich hätten alle neun Baugrundstücke im neuen Baugebiet Olendiekskamp einen Käufer gefunden, doch letztendlich gingen nur die vier Grundstücke zur Olendieksau gelegen weg. Der Grund dafür war ein Antrag der Gemeindevertreter der UWL auf eine Umstrukturierung der Grundstücke. So wurden aus den vier Baugrundstücken zur Nortorfer Straße hin fünf, dementsprechend vergrößerten sich die Grundflächen auf der anderen Seite. „Die Grundstücke sollten für junge Leute bezahlbar bleiben und nun fallen wir alle weg“, schimpfte Philipp Schildt. „Ihr seid unsere Vertreter, doch stattdessen lockt ihr mit dem neuen Plan auswärtige Interessenten nach Langwedel.“ Trotz seines Unverständnisses für die Entscheidung entschied sich der Gemeindewehrführer mit seiner Freundin Finja Wilhelmsen für das Grundstück mit der Hausnummer 11. „Das liegt nicht so dazwischen, hat einen fantastischen Ausblick ins Tal, eben eine richtig schöne Lage.“

Etwa 983 Quadratmeter Grundfläche haben die beiden nun gekauft, durch die Umstrukturierung kommen rund 12 000 Euro mehr an Kosten auf das Paar zu. „Dadurch müssen wir Abstriche am Haus machen und wollen nun ein einfaches Haus mit Satteldach und vier Zimmern bauen“, erklärte Finja Wilhelmsen. Dennoch seien beide glücklich mit der Entscheidung und wollen nun so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen. „Immerhin haben wir zwei Jahre darauf gewartet und der Zinssatz ist momentan sehr niedrig,“ so der 31-Jährige.

Auch Sina Linnemann und Frank Hartmann durften sich als erstes ein Grundstück aussuchen, zusammen mit Finja Wilhelmsen und Philipp Schildt fielen sie in die erste Kategorie der „volljährigen Langwedeler ohne Baueigentum, die seit mindesten zwölf Monaten in der Gemeinde wohnen“. Dabei fungierte die Storchenkönigin Lieza I. als Glücksfee und zog die Reihenfolge der Auswahl. Ehemalige Langwedeler aus der zweiten Kategorie zogen ihren Kaufantrag wieder zurück, da die Grundstücke nun zu teuer geworden waren. Ein drittes Grundstück ging an eine auswärtige Familie, das vierte sicherte sich Manuela Menning als Langwedelerin mit Baueigentum.

Zwischen 668 und 1071 Quadratmeter sind die Grundstücke groß, die Gemeindevertretung einigte sich auf einen Preis von 70 Euro pro Quadratmeter. Holger Spießhöfer zeigte sich zuversichtlich, dass die anderen Grundstücke auch verkauft werden. „Es hätten dennoch gerne ein paar Interessenten mehr sein können“, bedauerte der Bürgermeister. Nun müssen die Verträge unterschrieben werden, die unter anderem besagen, dass nach Kauf zwei Jahre Zeit für den Baubeginn ist und danach zwei weitere Jahre bis zur Fertigstellung bleiben.

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