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Fussball-Verbandsliga : Die Ruhe nach dem Sturm

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

RTSV-Trainer Stephan Waskönig blickt nach den Turbulenzen der letzten Tage nach vorne.

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Es dürfte der vorläufig letzte Akt der Tragödie beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV sein – das zumindest hofft Trainer Stephan Waskönig. Der hat gemäß seinen Ankündigungen die Zusammenarbeit mit Betreuer Siegfried Paltinat sowie den Spielern Mustafa Korkmaz und Yetis Alaca beendet (die Landeszeitung berichtete).

Die Sehnsucht, dass nun Ruhe am Nobiskrug einkehrt, ist groß. Die Teamsitzung am Dienstag war noch einmal eine heftige Böe der stürmischen Turbulenzen der letzten Tage. „Ich habe der Mannschaft die Entscheidung von Dennis Usadel (Co-Trainer, d. Red.) und mir mitgeteilt. Danach haben wir die Situation besprochen und werden uns ab sofort auf das Spiel in Kronshagen am Sonnabend vorbereiten“, erklärte Waskönig. Man wolle sich nun erst einmal zurückziehen, was die Randerscheinungen betrifft und sich auf das Sportliche konzentrieren. Das ist angesichts von null Punkten nach drei Partien auch bitter nötig. Mit Korkmaz wird zukünftig ein Spieler fehlen, der als tragende Säule galt. Mit Unverständnis haben beide Spieler auf die Entscheidung reagiert, wobei der Trainer klarstellt: „Das war kein Rauswurf aus dem Verein. Sie gehören aber nicht mehr zum Liga-Kader.“ Einige Teamkollegen haben zwar dafür plädiert, beiden noch eine Chance zu gewähren, aber Waskönig blieb in seiner Haltung konsequent. „Meine Entscheidung stand ja bereits vorher fest. Dass sie nicht begeistert davon waren, ist klar“, so der Coach, der keine weiteren negativen Auswirkungen auf die Mannschaft sieht. „Wir haben im Anschluss an die Sitzung vernünftig trainiert“, kommentierte er die Übungseinheit.

Eine Reaktion zu den Maßnahmen gab es laut Waskönig vom Vorsitzenden des Fördervereines, Michael Fröhlich. „Er hat mir gesagt, dass wir seine Rückendeckung zu sämtlichen Personalentscheidungen haben.“ Darüber hinaus habe er seine Hilfe zugesagt, wenn im Umfeld weitere Probleme auftauchen würden. Diese Unterstützung könnte Waskönig schnell in Anspruch nehmen. Denn das Vakuum in Bezug auf einen Obmann oder Manager besteht weiterhin, und einen Betreuer gibt es nun auch nicht mehr. „Wir werden jetzt viele Dinge, die auch Sigi Paltinat gemacht hat, auf die Mannschaft verteilen und das selbst organisieren. Ich denke, dass kann dem Mannschaftsgefüge auch nicht schaden“, so Waskönig.

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