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Handball-Oberliga : Die Rollen sind klar verteilt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im ersten Heimspiel ist die HSG Eider Harde gegen die SG Wift Außenseiter.

„Meine Jungs brennen aufs erste Heimspiel“, sagt Christian Gosch, Trainer der HSG Eider Harde. Heute Abend um 20.30 Uhr ist es soweit, die wochenlange Knochenmühle Vorbereitung ist passé: Die Oberliga-Handballer treffen in der Werner-Kuhrt-Halle auf die SG Wift, die Experten zu den Top-Teams der Klasse zählen. Die radikal verjüngte HSG muss dagegen kleinere Brötchen backen. Mehr als der Klassenerhalt ist nicht drin. Entsprechend klar sind die Rollen verteilt.

„Bei uns muss alles klappen, dann haben wir eine Chance. Anderenfalls wird es sehr schwer. Aber wenn die HSG zuletzt überrascht hat, dann zu Hause gegen Spitzenmannschaften“, so Coach Gosch optimistisch. Der jüngste Coup liegt noch gar nicht so lange zurück, als die Truppe im allerletzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den favorisierten HSV den Nichtabstieg klar machte.

Die Eider-Devise gegen die Neumünsteraner kann nur Vollgas lauten: hinten Bälle klauen und mit Dampf nach vorne. Im gebundenen Spiel sechs gegen sechs haben die robusten Wift-Spieler klare Vorteile. Einen Shooter wie einst Ulf Thöming besitzt die HSG nicht mehr. Für Ersatz sollte im Sommer eigentlich Reiner Kobs von der SG Dithmarschen sorgen. Der Halblinke trainierte in der Vorbereitung auch einmal mit, entschied sich letztlich aber doch für den heutigen Gegner.

Gespannt darf man sein, wie die Zuschauer das erste Heimspiel der HSG Eider Harde annehmen werden. Immerhin hat sich das Einzugsgebiet durch die Fusion vergrößert. Mit Jannik Oettershagen, Bennet Behmer, Tim Katzmann, Sven Böhrnsen und Hendrik Hell gehören fünf Jungs aus Hamdorf und Breiholz zum Kader.

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