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Die positiven Folgen des Brückenjubiläums

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Insgesamt 5000 Euro unter vier Organisationen aufgeteilt

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke sind abgeschlossen – ihre positiven Auswirkungen aber werden weiter spürbar sein. Vier Rendsburger Organisationen erhielten gestern Schecks für ihre engagierte Arbeit. Das Geld wurde mit dem Verkauf der Brücken-Niete und der Jubiläumstorte, die während des Festaktes im Kreishafen ein begehrter Leckerbissen war, erwirtschaftet.

„Dass ein Rendsburger Bürgermeister Schecks verteilt ist eher ungewöhnlich“, sagte Gilgenast während der Begrüßung im Alten Rathaus. Allerdings stammte das Geld nicht aus der Stadtkasse, sondern von den Bolzen-Käufern: Insgesamt 500 der stählernen Brückenteile waren für jeweils zehn Euro angeboten und auch abgesetzt wurden. Nach nach Abzug der Bearbeitungskosten blieb ein Erlös von 4 200 Euro.

Je 1400 Euro nahmen Professor Hans-Heinrich Kohnke vom Trägerverein der Rendsburger Musikschule, Horst Reibisch für den Kinderschutzbund und Marco Neumann für das Projekt „Beleuchtung der Hochbrücke“ entgegen. Neumann erläuterte, dass die laufenden Kosten für die Unterhaltung der farbigen Brücke bei jährlich rund 5000 bis 6000 Euro liegen. „Spenden und Sponsorengelder sind bei der Finanzierung eingeplant – dieser Betrag hilft, den Betrieb zu sichern.“

Der Kinderschutzbund plant, das Geld in zwei langfristige Projekte zu stecken: Unter dem Motto „Der Kinderschutzbund bewegt Kinder“ wird dort Schwimmunterricht finanziert, wo das Schulschwimmen erfolglos war. Darüber hinaus werden bereits an drei Grundschulen Kochprojekte unterstützt. „Wir möchten Kindern helfen, die zu Hause so ernährt werden, dass es ihrer Gesundheit langfristig nicht gut tut“, erklärte Reibisch.

Einen Scheck über 800 Euro bekamen Ulrich Kaminski und Volker Siegling von der Rendsburger Tafel. Sie profitierten vom Verkauf der Jubiläumstorte.

In der Feierstunde bedankte sich Gilgenast auch bei der Fest-Organisatorin Susanne Mau, bei Helmut Pannek, bei dessen Musikveranstaltung „Hot August Night“ Niete verkauft worden waren sowie bei Elke Heyen, Thies Jessen, Max Karstens und Maddy Lewon. Sie standen als Dolmetscher für die ausländigen Gäste des Weltschwebefährenverbandes zur Verfügung.

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erstellt am 27.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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