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Landeszeitung

26. September 2017 | 09:29 Uhr

Jugendhandball : Die Nummer 1 im Kreis

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel lässt den TSV Owschlag in der Oberliga hinter sich.

Mit einem Kantersieg beendete die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel die Saison in der Handball-Oberliga. Das Team von Trainer Reiner Heldt bezwang am letzten Spieltag den MTV Herzhorn mit 33:21 und ist als Tabellensiebter die Nummer 1 im Kreis. Der TSV Owschlag spielte zum Abschluss 21:21 beim Elmshorner HT und belegt den neunten Platz. Bei der männlichen Jugend A schob sich die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg durch den 35:31-Erfolg über die SG Hamburg-Nord in der Abschlusstabelle auf Rang sieben vor. Die männliche Jugend B der HSG Hohn/Elsdorf war bei Meister SG Flensburg-Handewitt chancenlos. Durch die 22:33-Niederlage fiel die HSG auf den fünften Platz zurück.

Männliche Jugend A
HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – SG Hamburg Nord 35:31 (11:14)

Die Gastgeber verschliefen den Start komplett und lagen schnell 2:6 im Rückstand. Erst nach einer Auszeit stand die HSG-Deckung besser, doch vorne lief noch nicht alles rund. Die Gäste kamen zu oft zu einfachen Toren durch Gegenstöße. „Wir sind nach dem 11:14 zur Pause mit einer ganz anderen Körperspannung aus der Kabine zurückgekommen. Die Mannschaft wollte nun den Sieg“, berichtete Trainer Thorsten Hornig, der sich beim 16:15 (37.) über die erste Führung freuen durfte. Angetrieben von den Fans spielten sich seine Schützlinge in einen Rausch und kamen über 28:24 zu einem 35:31-Erfolg.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Spilker – Stangier, Petersen (2), Zeyn (6), Hartwig (4), Hornig (4), Stump (2), Meyer (7), Bünger (1), Sawitzki (7), Lange (2), Strehlow.
 

Weibliche Jugend A
Elmshorner HT – TSV Owschlag 21:21 (11:11)

„Wir wollten zwar mit kompletter Mannschaft antreten, doch der Ausfall von Femke Delfs, Marlien Tamm, Kira Meenke und Celine Frahm hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtete Owschlags Trainerin Hilke Obelöer. Und deshalb lief es auch bei ihrem Team nicht so richtig rund. Im Angriff wurden zu viele Chancen ausgelassen, in der Abwehr gab es zu viele Lücken. Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit standen dann aber im Zeichen des TSV Owschlag, der Dank der Tore von Raphaela Steffek und Lea Clausen eine Fünf-Tore-Führung herausarbeiten konnte. „Wir haben fast die letzten zehn Minuten in Unterzahl gespielt“, zählte Obelöer gleich vier Zeitstrafen gegen ihr Team. Die Gastgeber nutzten das und kamen zum Ausgleich. Die letzte Chance hatten dann aber die Owschlagerinnen, doch aus Sicht von Obelöer wurde den Gästen der fällige Siebenmeter verweigert.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Kubat (1), Behrend (5), Steffek (3/1), Brandt, Clausen (9), Glaser (1), Stachowski (2), Born.

HSG Fockbek/Nübbel – MTV Herzhorn 33:21 (17:10)

Fockbeks Trainer Reiner Heldt freute sich über einen gelungenen Saisonabschluss. „Wir haben noch einmal unser Leistungsvermögen unter Beweis gestellt.“ Aus einer stabilen Deckung heraus konnte die HSG viele Ballgewinne erkämpfen und diese durch konzentrierte Aktionen in der ersten und zweiten Welle zu einfachen Toren nutzen. „Aber auch im Positionsangriff haben wir den Ball schnell und sicher laufen lassen“, lobte der HSG-Coach. Beim 9:4 (14.) hatte sich die HSG schon deutlich abgesetzt und die Führung bis zur Pause auf 17:10 ausgebaut. Beim 23:13 (44.) betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore, am Ende hieß es 33:21 für die HSG.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Kock, Imme (1), Benthien, Kurbjuhn (1), Shala (5), Ohm (4), Jacob (2), Ruge (4), Gröschler (1), Sass, Schneider (12/4), Ehlers, Stolley (3).
 

Männliche Jugend B
SG Flensburg/Handewitt – HSG Hohn/Elsdorf 33:22 (17:12)

Die HSG Hohn/Elsdorf musste zwar ohne Trainer Thore Kuhrt auskommen. Doch daran lag es letztlich nicht, dass der Meister eine Nummer zu groß war. Bis zum 11:14 (20.) hielt die HSG Anschluss. Dann setzten sich die Flensburger über Gegenstöße bis zur Pause auf 17:12 ab. „Flensburg-Handewitt hatte die besseren Alternativen auf der Bank und konnte das Tempo permanent hochhalten“, meinte Hohns Co-Trainer Sönke Mumm. Während bei seiner Mannschaft die Kräfte schwanden, setzte der Meister nach und zog über 26:16 auf 33:22 davon.

HSG Hohn/Elsdorf: Ehlers, Peters – Rohwer (5/1), Feige (6), Kock (1/1), B. Claußen (2), M. Claußen (1), Fröhlich (1), Mumm (3), Lausch (2), Bartsch (1/1).

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