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Fussball-Kreisliga : Die Mutter aller Derbys

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Kreisliga steht die „Mutter aller Derbys“ an: Der TuS Bargstedt empfängt den TuS Jevenstedt. In der Vergangenheit gab es bei den Duellen beider Teams reichlich Zündstoff.

„Oh ja, da gab es eine kleine Reise“, sagt Oliver Maaßen. Der Obmann des TuS Jevenstedt erinnert sich nur ungern an das Hinspiel gegen den Lokalrivalen TuS Bargstedt. Mit 0:3 unterlagen die Jevenstedter seinerzeit.

Am Sonntag kommt es in der Fußball-Kreisliga zum Rückspiel, aber zu einem Rache-Duell will Maaßen die Partie nicht stilisieren. „Der Umgang miteinander ist gut“, sagt er und fügt mit Blick auf sich selbst zu: „Früher war ich heißer.“ Die Sicht des Obmanns teilen die Spieler offensichtlich nicht ganz. „Das ist doch etwas Besonders. Auch in der Trainingswoche merkt man, dass dieses Spiel ansteht. Da geht es schon intensiver zur Sache“, erklärt Jevenstedts Kapitän Marten Schlüter. Die letzten Partien gegen Bargstedt seien nicht allzu gut gelaufen und da habe man schon noch etwas gutzumachen. Besonders auf dem engen Platz in Bargstedt kochen die Emotionen gerne mal hoch. So wie am 1. Dezember 2013, als die Partie alles bot, was ein Derby verspricht: sechs Tore, zwei Elfmeter und zwei Platzverweise. „Es sind bei diesem Spiel ja immer viele Fans dabei und die stacheln uns dann schon an“, gibt Schlüter zu. Vor einem Jahr schossen Akteure beider Seiten über das Ziel hinaus. Nachdem Jevenstedts Hendrik Lassen per Strafstoß in der Nachspielzeit zum 3:3 getroffen hatte, lieferte er sich ein hitziges Wortgefecht mit Teilen der Zuschauer, die mit ihren Kommentaren nicht immer den richtigen Ton trafen. „Einige werden halt nie schlauer“, kommentiert Maaßen die damaligen Ereignisse. „Das gehört zu so einem Derby aber auch irgendwie dazu, solange es im Rahmen bleibt“, findet Schlüter.

So sieht es auch Frank Wolter: „Eine gewisse Rivalität auf dem Platz muss sein, wenn es sich in einem fairen Rahmen bewegt.“ Auch der Bargstedter Trainer hat eine andere Atmosphäre im Vorfeld ausgemacht. „Die Jungs haben so was von konzentriert im Training gearbeitet. Man merkt, es liegt etwas Besonderes in der Luft“, sagt er. Es ist angerichtet für „die Mutter aller Derbys“, wie Wolter das Spiel beschreibt.

Das Führungsduo der Liga muss bereits am Sonnabend ran. Die Aufgabe des Tabellenführers Büdelsdorfer TSV gegen Vineta Audorf ist alles andere als einfach. Der 1. FC Schinkel steht in Waabs hingegen vor einer Pflichtaufgabe. Wenn der Tabellenachte den Zwölften empfängt, klingt das nicht unbedingt nach Abstiegskampf. Im Duell der SG Felde/Stampe gegen Borussia 93 Rendsburg geht es allerdings um nichts anderes. Mit einem weiteren Sieg der Borussen hätten sie den Abstand zur SG auf einen Zähler verkürzt. Umso wichtiger ist die Partie des Wittenseer SV beim Schlusslicht SV Fleckeby, der sich nach der Niederlage zuletzt gegen Osdorf einen Punktverlust gegen einen Mitkonkurrenten nicht erlauben darf.

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