Musikmesse : Die Mischung gibt den Ton an

Freut sich auf die Musikmesse: Ralf Dreeßen stellt sich am Wochenende wieder ganz in den Dienst der Musik und der Instrumente.
Freut sich auf die Musikmesse: Ralf Dreeßen stellt sich am Wochenende wieder ganz in den Dienst der Musik und der Instrumente.

Am Wochenende wird es rockig in Rendsburg. Ralf Dreeßen veranstaltet zum 15. Mal eine Musikmesse. Im Interview verrät er das Erfolgsgeheimnis seiner Großveranstaltung.

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20. Januar 2015, 18:03 Uhr

Instrumente zum Ausprobieren, Ratschläge und Live-Auftritte: Am Wochenende wird es laut in der Altstadtpassage. Grund ist die 15. Rendsburger Musikmesse. Ralf Dreeßen, Inhaber des „Musikmarkts“, besetzt dafür am Sonnabend und Sonntag die komplette Passage. Im Interview mit unserem Redaktionsmitglied Helma Piper verrät der Gastgeber das Erfolgsrezept seiner Großveranstaltung und erinnert sich an die Anfänge des Publikumshits.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Dreeßen. Bereits zum 15.    Mal werden Sie die schönsten „Saiten“ von Rendsburg präsentieren. Wie erklären Sie sich den dauerhaften Erfolg der Musikmesse?
Die Mischung macht’s. Erstens sind bei uns immer alle Marken, die Rang und Namen haben, vertreten. Hersteller aus ganz Deutschland reisen an und zeigen das Neueste, was der Markt hergibt. Zweitens gibt es alle Künstler quasi zum Anfassen – sie beantworten Fragen oder geben aufstrebenden Talenten Tipps zum Üben und für die eigene Karriere. Und drittens ist der Eintritt frei.

Bis zu 4000 Besucher sind in den Vorjahren in die Altstadtpassage gekommen. Wer gehört zu Ihren Fans?
Die Messe ist ein Treffpunkt für die Szene generell. Das heißt, zu uns kommen viele Wiederholungstäter. Und Musik-Laien verfolgen ebenfalls die Auftritte der Künstler auf der großen Bühne. Die Besucher reisen aus allen Teilen des Landes und sogar aus Niedersachsen und Dänemark an. Wir hier in Rendsburg organisieren mittlerweile eine der drei größten Musikmessen in Deutschland.

Haben Sie mit dieser positiven Entwicklung gerechnet?
Wir sind natürlich klein angefangen – mit vielleicht 15 Ausstellern und ein paar hundert Besuchern. Auf die Idee, eine Musikmesse anzubieten, haben mich meine Kunden gebracht. Einige sind immer zur Musikmesse nach Hannover gefahren und kamen mit neuen Instrumenten zurück. Da habe ich gedacht, das können wir auch. Und das Konzept hat zum Glück funktioniert.

Auf welche prominenten Musiker freuen Sie sich?
Ein Zugpferd wird Ryan Roxie sein, der Gitarrist bei Alice Cooper. Die legendären „Poison“-Gitarrenriffs gibt es hier definitiv aus erster Hand. Ich persönlich werde seinen Auftritt aber nicht verfolgen können. Denn wie immer ist mein Platz hinter dem Tresen. Denn natürlich werden bei der Messe die Instrumente auch verkauft.

Rechnet sich die Messe für Sie als Geschäftsmann?
Ich muss zwar zunächst rund 20    000 Euro in die Werbung und das Programm investieren. Über das Jahr gesehen, zahlt sich dieser Einsatz aber wieder aus. Denn Besucher, die in den folgenden Monaten auf die Idee kommen, sich ein Instrument zu kaufen, erinnern sich an die Messe und kehren in den Musikmarkt zurück.

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