zur Navigation springen

Interview : „Die Lage ist sehr, sehr angespannt“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Lütjenwestedts Abwehrchef Nils Hansen im Gespräch.

Sechs Spiele, keinen Punkt und bereits 29 Gegentreffer. Der TSV Gut-Heil Lütjenwestedt geht schweren Zeiten entgegen. Anlass genug, um nach der neuerlichen 1:6-Heimpleite gegen den Eckernförder SV II bei Abwehrchef Nils Hansen einmal nach den Gründen für den miserablen Auftakt zu fragen.

Herr Hansen, wieder keine Punkte. So langsam muss man sich Sorgen machen um den TSV Lütjenwestedt, oder?

Hansen: So sieht es leider aus. Das ist definitiv kein gelungener Start. Die Lage ist sehr, sehr angespannt.

Auch innerhalb der Mannschaft oder ist der Ernst der Lage dort noch nicht so durchgedrungen?

Im Training sieht das immer alles schön und gut aus. Aber im Spiel können wir das im Moment nicht umsetzen.

Was ist aus Ihrer Sicht der Hauptgrund für die Misere oder gibt es viele kleine?

Ich denke nicht, dass es so viele Gründe gibt. Aus meiner Sicht ist es in erster Linie eine Sache der Einstellung. Die stimmt einfach nicht.

Das klingt erstaunlich, weil mit dem neuen Trainer ja eigentlich frischer Wind in die Mannschaft kommen sollte?

Das ist richtig, und daher verstehe ich das auch nicht. Das ist der schlechteste Saisonstart, an den ich mich erinnern kann. Langsam wird es Zeit, dass wir den Schalter umlegen.

Sie haben bereits 29 Gegentreffer hinnehmen müssen. Ist das größte Problem derzeit, dass es einfach zu einfach ist, gegen sie Tore zu erzielen?

Leider ja. In der Vergangenheit war gerade die Defensive immer unsere Stärke. Wobei es sicherlich nicht alleine an der Abwehr festzumachen ist. Das fängt bereits vorne an. Dort funktioniert es einfach nicht, und dann ist es natürlich blöd anzusehen, wenn man ständig überlaufen wird.

Hat die unglückliche Art und Weise des Trainerwechsels doch tiefere Spuren hinterlassen als erwartet?

Dazu möchte ich lieber nichts mehr sagen.

Der personelle Aderlass in diesem Zuge aber wirkt schon noch nach?

Auf jeden Fall, besonders in der Abwehr merkt man, dass wir nicht eingespielt sind. Da sind wichtige Spieler eben nicht mehr da.

Ist es zu früh, um die Flinte ins Korn zu werfen?

Na klar. Im letzten Jahr sind wir gut gestartet und haben dann nachgelassen. Vielleicht läuft es in dieser Saison ja anders herum.

 

 

Schafft der TSV Gut-Heil Lütjenwestedt in der Fußball-Kreisliga die Trendwende?

Ja, die Mannschaft wird bald wieder in die Erfolgsspur finden und am Ende die Klasse halten.
46 Stimmen
40,7%
Nein, in Lütjenwestedt müssen sich sie mit dem Abstieg in die Kreisklasse anfreunden.
67 Stimmen
59,3%
Karte
zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2013 | 19:56 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen