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Handball : Die „HSG Eider Harde“ kommt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Hohn/Elsdorf und die HSG Hamdorf/Breiholz fusionieren. Die Namensgebung sorgt für Wirbel. Der Vertrag soll im Februar unterzeichnet werden.

Dass die neue, große Handballspielgemeinschaft kommen wird, steht seit bereits Längerem fest. Hinter den Kulissen wird bereits fleißig an dem Konstrukt gearbeitet. Und nun ist auch endlich ein Name gefunden. „HSG Eider Harde“ heißt der Zusammenschluss der HSG Hohn/Elsdorf und der HSG Hamdorf/Breiholz, die mit Beginn der Saison 2014/15 den Spielbetrieb im Junioren- und Seniorenbereich aufnehmen soll. „Mit diesem Namen werden wir hoffentlich allen gerecht“, sagt Frank Gossmann. Der 1. Vorsitzende des Hohner SV „Eintracht“ verließ „mit einem sehr guten Gefühl“ am Montagabend die Sitzung im Restaurant „Anthos“ in Elsdorf. Insgesamt 14 Vertreter aus den vier Stammvereinen (Hohner SV, Elsdorfer SV, TSV Hamdorf und TSV Breiholz), den beiden Handballspielgemeinschaften sowie dem Förderverein „HSG-Club“ Hohn/Elsdorf hatten „in harmonischer Atmosphäre“ (Gossmann) einen Konsens gefunden, nachdem es zuletzt reichlich Wirbel um den Namen der neuen HSG gegeben hatte. Bei einer ersten Sitzung Mitte Dezember hatte man sich zunächst auf „HC Scorpions 14“ geeinigt. Doch mit diesem Namen konnte sich die Basis in den Vereinen nicht anfreunden. Es gab reichlich Kritik, die teilweise sehr heftig ausfiel. Entscheidungsträger sahen sich sogar persönlichen Anfeindungen ausgesetzt. „Wir haben das sicherlich unterschätzt“, räumt Gossmann ein. „Das ging damals relativ emotional zur Sache, die Sachlichkeit fehlte. Und so wurde ein Name geboren, den letztlich aber niemanden so richtig zufrieden gestellt hat. Das ist uns schnell klar geworden.“

Deshalb wurde am Montag ein neuer Versuch unternommen – mit einem aus Sicht von Astrid Marxen „sehr erfreulichen Ergebnis“ nach einem intensiven Austausch. „HSG Eider Harde steht für die Region der vier Stammvereine. Jeder kann sich damit identifizieren“, sagt die 1. Vorsitzende des TSV Breiholz, die froh ist, das leidige Thema der Namensfindung ad acta legen zu können. „Sicherlich ist der Name wichtig. Aber noch viel wichtiger sind die Inhalte.“

Im Februar (der genaue Termin steht noch nicht fest) soll der Vertrag auf der Gründerversammlung im Gasthof Lawrenz in Hamdorf unterzeichnet werden. Dann gehören die 1991 gegründete HSG Hohn/Elsdorf und die 2000 gegründete HSG Hamdorf/Breiholz der Vergangenheit an. „Wir müssen auf die demographische Entwicklung reagieren, die Geburtszahlen gehen immer weiter zurück. Wir sind derzeit im Jugendbereich zwar noch gut aufgestellt, aber wir müssen auch an die Zukunft denken. Wenn wir den Handball in dieser Region weiter stärken wollen, führt an einer großen HSG kein Weg vorbei“, sagt Hans-Detlef Gosch, Handball-Obmann der HSG Hohn/Elsdorf und einer der geistigen Väter der Kooperation. Für Astrid Marxen ist der Zusammenschluss der beiden Spielgemeinschaften zu einer HSG „eine logische Folge. Viele Kinder gehen bereits schon auf eine Schule in Hamdorf oder Hohn. Da drängt es sich doch praktisch auf, dass sie auch zusammen Handballspielen. Ich hoffe, dass durch die Kooperation neues Feuer entfacht wird. Wir stehen vor einer großen Herausforderung.“

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erstellt am 09.Jan.2014 | 06:15 Uhr

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