zur Navigation springen

Volltreffer : Die Handschrift der HSV-Legende am Arm

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Horst Hrubesch hinterließ beim „Erfolgstag“ der Volksbank-Raiffeisenbank in jeder Hinsicht bleibende Eindrücke. Stefan Kolb aus Hohn kann das bezeugen.

Stefan Kolb wurde Anhänger des Hamburger SV, als Horst Hrubesch beim Fußball-Bundesligisten zur Form seines Lebens auflief. Seit der Saison 1981/82 trägt der 43-jährige Vollblut-Fan aus Hohn die Raute im Herzen. In jener Spielzeit erzielte das „Kopfballungeheuer“ 27 Tore in 32 Spielen für die Hamburger. Am Donnerstagabend begegneten sich Hrubesch und Kolb in Osterrönfeld. Ein Tattoo wird den Hohner für immer an diesen Tag erinnern.

Die Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg hatte zum „Erfolgstag“ geladen, und fast 120 Gäste erschienen. Darunter handgezählte 56 Getreue des HSV. VR-Vorstandsmitglied Georg Schäfer ließ jeden Besucher beim Betreten des Nord-Ostsee-Saals im Verwaltungszentrum der Bank nach seinem Lieblingsverein fragen.

Bei Stefan Kolb war das offensichtlich. Er fuhr mit einem 39 Jahre alten Ford Granada Coupé in den HSV-Farben vor. Mit weißer Farbe setzte Hrubesch sein Autogramm vorne links auf die Motorhaube. Zusätzlich unterzeichnete das HSV-Idol mit wasserfestem Stift auf dem Unterarm von Kolb. Das Autogramm diente als Vorlage für ein Tattoo, das sich Kolb Freitag stechen ließ.

Bleibend sind auch jene Erinnerungen, die durch das inzwischen dritte Hrubesch-Gastspiel bei der Volksbank-Raiffeisenbank bei den Zuhörern geweckt wurden. Nicht nur Georg Schäfer hatte Szenen aus den 80-Jahren vor Augen, als der bekannteste Hamburger Stürmer neben Uwe Seeler und Kevin Keegan in Osterrönfeld zu erzählen begann. „Horst Hrubesch ist jemand, der nicht nur über Erfolge sprechen kann. Er kann auch vermitteln, wie man sie am besten erreicht“, so Schäfer. Wobei Hrubesch, seit gut einem Jahr Coach der U-21-Nationalmannschaft, viel über die Neuzeit berichtete. Erfolg funktioniere nicht über Druck, sondern über das Herz, sagte der 63-jährige Fußballlehrer. Frage aus dem Publikum: Ob die von ihm trainierte U21 bei der Europameisterschaft in Tschechien (17. bis 30. Juni 2015) Titelchancen habe, wollte ein Zuhörer wissen. Was für eine Frage! Natürlich werde man den Titel holen, konterte Hrubesch, der sich auch nach dem offiziellen Teil für die Zuschauer viel Zeit ließ.

Am Ende durften sich zahlreiche Gäste über ein Autogramm mit persönlicher Widmung freuen. Ein Altstar zum Anfassen. Für Georg Schäfer stand schnell fest: „In zwei oder drei Jahren laden wir Hrubesch wieder ein.“

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen