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Sport ALLGEMEIN : Die Fußballer trotzen dem Wetter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Sporttag des Osterrönfelder TSV litt unter dem schlechten Wetter. Dauerhafter Regen hatte zur Absage der Vorführung der Karate-Abteilung geführt. Den Fußballern machte der Regeb indes nichts aus. Sie hatten bei ihren Spielen viel Spaß.

Petrus war dem Sporttag des Osterrönfelder TSV nicht gerade wohl gesonnen. Vor Beginn der gut vierstündigen Veranstaltung hatte es kräftig geregnet, auch während der Veranstaltung, die von rund 300 Zuschauern besucht wurde, öffnete der Himmel immer wieder mal seine Schleusen. Den Fußballern machte das offensichtlich nichts aus. Die Karate-Abteilung unter der Führung von Holger Körting, aber sagte auf Grund der Witterungsverhältnisse ihre Vorführungen ab. „Die Verletzungsgefahr war bei dem nassen Rasen einfach zu groß“, meinte Körting.

„Eigentlich wollte der Verein einen Einblick in seine Abteilungen geben. Doch das Wetter spielte nicht mit. Das war einfach Pech“, haderte OTSV-Organisator und Moderator Siegmar Schlubat mit den Unbilden des Wetters. „Sich einmal in den Fokus der Bevölkerung zu stellen, ist eine prima Idee des OTSV“, lobte Osterrönfelds Bürgermeister Bernd Sienknecht die Initiative des Vereins. Diesmal jedoch musste sich das ausschließlich auf den Fußball beschränken. Dabei nutzte der OTSV die Gelegenheit, seine überaus erfolgreichen Nachwuchsmannschaften vorzustellen. Die Bandbreite der Erfolge reichte dabei von der Kreis- bis zur Landesmeisterschaft. Abgerundet wurde sie durch vier Kreispokalsiege. Schwerpunkt der fußballerischen Darbietungen war das „Spiel der Legenden“ zwischen dem OTSV und dem FC St. Pauli. Die Osterrönfelder, die im Schnitt deutlich jünger waren als die „Oldie-Kiez-Kicker,“ gewannen am Ende mit 6:1 (1:0). Die Tore für den OTSV erzielten Tim Fuhrmann (3), Arne Steltner, Arne Doose und Zvonko Vrilo. Für den FC St. Pauli, bei dem die ehemaligen Bundesliga-Spieler Stefan Studer, Dirk Dammann und Hans-Jürgen Bargfrede fehlten, traf Florian Lechner. Mit Michael Dahms, Bernhard Olck, Klaus Schmidt, Ralf Sievers, Klaus Ottens und eben Lechner kamen die Zuschauer dennoch in den Genuss ehemalige Bundesliga-Kicker zu sehen. Technisch haben sie nichts verlernt, auch die Übersicht ist noch vorhanden, Spieltempo und Kondition sind verständlicherweise dem Alter angepasst. So einigten sich beide Mannschaften dann auch darauf, nur zwei Mal 35 Minuten zu spielen. „Es hat Spaß gebracht. Wir haben ja teilweise gegen Jungs gespielt, die unsere Söhne sein können“, meinte FC St. Pauli-Kapitän Bernd von Soosten (66). „Unser Sieg ist zu hoch ausgefallen“, befand OTSV-Kapitän Olaf Hansen. Arne Steltner, der die Verbindung zu den „Kiez-Kickern“ hergestellt hatte, schloss eine Wiederholung nicht aus.

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