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Tunnelsperrung : Die Fähren sind im Dauereinsatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Wasser- und Schifffahrtsamt reagiert auf die Tunnelsperrung und Wünsche aus Osterrönfeld und Rendsburg: Die Schwebefähre muss sich nicht mehr an den Fahrplan halten und an der Fährstelle Nobiskrug wird die Kapazität verdoppelt.

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erstellt am 10.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Am Wochenende steht der Region ein Härtetest bevor: Die Rader Autobahnbrücke ist weiterhin für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt – und die Ausweichstrecke durch den Rendsburger Kanaltunnel steht wegen Asphaltierungsarbeiten von Sonnabend um 18 Uhr bis zum Montagmorgen um 5 Uhr überhaupt nicht zur Verfügung. Die Gemeinde Osterrönfeld und die Stadt Rendsburg hatten zur Entlastung des Pendlerverkehrs darum gebeten, die Schwebefähre von ihrem Fahrplan zu entbinden und nach Bedarf fahren zu lassen.

„Nach eingehender Prüfung können wir vor allem dem Ortsverkehr während der Sperrzeit eine Ausweichmöglichkeit anbieten“, erklärte gestern Dieter Schnell, der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau. Im Prinzip gibt es sogar zwei Änderungen: So lange der Tunnel komplett gesperrt ist, werden an der Fährstelle Nobiskrug durchgehend, also auch nachts, zwei Fähren im Einsatz sein.

Zudem soll die Schwebefähre nicht mehr wie üblich jede Viertelstunde zwischen Rendsburg und Osterrönfeld pendeln, sondern bis auf Weiteres nach Bedarf. „Dadurch werden zwei zusätzliche Fahrten pro Stunde möglich“, erläuterte Schnell, „die Wartezeiten für Pendler mit dem Fahrrad oder zu Fuß verkürzen sich.“ Der eventuelle Nachteil einer weniger kalkulierbaren Abfahrt werde dafür in Kauf genommen.

Die Schäden im Mittelstück der westlichen Tunnelröhre sind wegen des starken Lkw-Verkehrs inzwischen so groß geworden, dass die Reparaturen nicht mehr weiter aufgeschoben werden können. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wurde für die 35-stündige Sperrung eine relativ verkehrsarme Zeit gewählt. Nach Ausschreibung der Arbeiten kam das kommende Wochenende nach Auskunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes als frühestmöglicher Zeitpunkt für die Sanierung in Frage.

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