Premiere : Die erste Nacht der Kirchen

Freuen sich auf den 15. Juni: Jugendleiter Stevan Bimbasic und Pastor Ralf Schneckener (beide Baptistenkirche), Pastor Henning Halver (Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises), Ehrenamtler Hans Christian Segeberg und Ulrike Imbusch (Vorsitzende der ACK, von links).
Freuen sich auf den 15. Juni: Jugendleiter Stevan Bimbasic und Pastor Ralf Schneckener (beide Baptistenkirche), Pastor Henning Halver (Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises), Ehrenamtler Hans Christian Segeberg und Ulrike Imbusch (Vorsitzende der ACK, von links).

Am 15. Juni machen neun Gotteshäuser und Einrichtungen mit. Ab 18 Uhr mehr als 40 Programmpunkte.

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07. Juni 2018, 13:06 Uhr

Rendsburg | Was in Hamburg seit 14 Jahren für volle Gotteshäuser sorgt, soll jetzt auch in Rendsburg auf die Beine gestellt werden: die Nacht der Kirchen. Am Freitag, 15. Juni, öffnen neun verschiedene Einrichtungen in der Stadt ihre Türen und lassen hinter die Kulissen blicken (siehe Infokasten rechts).

Ab 18 Uhr und bis spät in den Abend hinein hat jede Gemeinde ein individuelles Programm zusammengestellt – immer stündlich und kostenfrei. Während in der Bugenhagenkirche von Jugendlichen „Grillen und Chillen“ und ein Poetry-Slam angeboten werden, möchte die Christkirchengemeinde die Besucher mit Nachtwanderungen und Ausstellungen locken. In der St.-Marien-Kirche gibt es Lesungen zum Thema „Liebe, Sex und Crime“. Insgesamt helfen 150 Ehren- und Hauptamtliche, um in der Stadt mehr als 40 Programmpunkte möglich zu machen. „Wir können stolz darauf sein“, lobt Organisatorin Ulrike Imbusch die Vielfalt. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Rendsburg und Umgebung (ACK) weiß aber auch, dass man zeitlich nicht jede Veranstaltung wahrnehmen kann. Man muss sich vorher überlegen, was man möchte. „Ich ärgere mich jetzt, dass ich gewissen Sachen schon zugesagt habe“, scherzte Imbusch.

Ralf Schneckener, Pastor an der Baptistenkirche, ist mit dem Programm zufrieden. „Es geht darum, die Kirchen zu öffnen und sie sichtbar zu machen.“ Eine Programmübersicht gibt unter www.kkre.de.

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