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Eiderquerung : Die echte Hohner Fähre ist da

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein neuer Prahm soll von 2014 an Fußgänger und Radfahrer über die Eider bringen. Das bisherige Boot beendet diese Saison und wird verkauft.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Die neue Hohner Fähre ist endlich da. Wegen des aufgehobenen Streiks an den Kanal-Schleusen kam sie einen Tag früher als vorgesehen an. Der Prahm, der das bisherige Fährboot ersetzen soll, ist 8,25 Meter lang und 2,75 Meter breit. Mit an Bord waren Uwe Mehrens, Vorsitzender des Fährvereins, Bürgermeister Jürgen Kuhrt, Fährmann Hans-Joachim Neumann und Ehrenbürgermeister Werner Kuhrt.

Die Fähre wurde von der Firma Buschmann & Söhne in Hamburg gebaut und nach einem Zwischenstopp in Glückstadt an die Anlegestelle an der Eider gebracht. Sie ist mit zwölf Sitzplätzen auf stabilen Bänken, Fahrradhalterungen und einem 50 Pferdestärken-Motor ausgestattet. Der Tiefgang des marineblauen Wasserfahrzeugs beträgt maximal 0,65 Meter.

Das bisherige Fährboot, das auf einer Werft in Maasholm gebaut worden war, hat nun ausgedient; es bleibt bis zur Saisonende am 30. September in Betrieb und soll danach verkauft werden. Darüber berät heute die Gemeindevetretung.

„Dat ik dat noch beleben dörf, een richtigen Prahm“, schwärmte Ehrenbürgermeister Werner Kuhrt (87), der die alte Fähre bei derEinweihung 1999 scherzhaft als „Beiboot“ betitelt und ein Modell einer richtigen Fähre überreicht hatte. Den Plan, einen Neubau in Auftrag zu geben, hatte der damalige Bürgermeister Bernd Müller mit dem Verein „Hohner Fähre“ forciert, nachdem die zwölfjährige EU-Bindung für den Zuschuss ausgelaufen war. Besondere Freude über das neue Fahrzeug herrscht auch bei den Fährkapitänen des Vereins: Das Boot ist in gleicher Höhe wie der Anleger, so dass jeder ohne Probleme an Bord gehen und rollen kann.

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