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„Neue Heimat“ Rendsburg : Die „Brücke“ darf an Bord

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit knapper Mehrheit hat die Ratsversammlung zugestimmt: Das einzige städtische Seniorenheim wird künftig privatwirtschaftlich gemanagt.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 10:40 Uhr

Die „Neue Heimat“, das einzige kommunale Seniorenheim Rendsburgs, darf künftig vom Verein „Die Brücke Rendsburg-Eckernförde“ gemanagt werden. Einem entsprechenden Kooperationsvertrag stimmte die Ratsversammlung am Donnerstagabend zu. Die Entscheidung fiel im nicht-öffentlichen Teil am Ende einer turbulenten Sitzung (wir berichteten). 14 Ratsmitglieder votiertenm für den Vertrag, zwölf dagegen. Mitarbeiter der Einrichtung, die um ihre Jobs fürchten, hatten lautstark gegen die Pläne protestiert. Drei von ihnen wollen die Teilprivatisierung mit einem Bürgerbegehren verhindern. „Die Stadt Rendsburg schließt mit der Brücke Rendsburg-Eckernförde den Management-Dienstleistungsvertrag vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsichtsbehörde ab, so wie er vom Finanzausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen worden ist“, teilte Alexander Söbbing, Fachdienstleiter Finanzen, auf Anfrage mit. Über Inhalte des Managementvertrags konnte er zunächst keine Angaben machen.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sammeln unterdessen weiter Unterschriften. Die Listen liegen im Foyer der „Neuen Heimat“ in der Schleswiger Chaussee 42 aus. Das Foyer ist täglich von 7 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet.

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