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Handball-Oberliga Der Männer : Die Abstiegs-Lotterie beginnt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Wochenende beginnt sie wieder, die Abstiegs-Lotterie in der Handball-Oberliga der Männer. Sechs der acht Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, stehen sich dabei in direkten Duellen gegenüber, so auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD und die SG Wift.

An diesem Wochenende beginnt sie wieder, die Abstiegs-Lotterie in der Handball-Oberliga der Männer. Sechs der acht Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, stehen sich dabei in direkten Duellen gegenüber. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (7.) empfängt am Sonnabend (16.45 Uhr, Heidesandhalle) die punktgleiche SG Wift (10./beide 10:16). Beide Teams werden auch interessiert auf die Ausgänge in den Spielen SG Hamburg-Nord (9./10:16) gegen die HSG Hohn/Elsdorf (8./10:16) und Dithmarschen LH (13./8:18) gegen den TSV Alt Duvenstedt (12./8:18) blicken.

Für Schülp/Westerrönfelds Trainer Gunnar Kociok sah die optimale Vorbereitung auf diese und weitere wegweisende Partien zu Beginn der Rückrunde so aus, dass zunächst einmal ausgespannt wurde. Während es Handballprofis verboten ist, ihre Freizeit mit Skifahren zu verbringen, nutzten Jens-Christian Woldt und Dennis Schrader ihr Amateurdasein aus und vergnügten sich über den Jahreswechsel per Snowboard in den Alpen. „Wir haben erst am Montag wieder angefangen und es war den Spielern deutlich anzumerken, dass ihnen die Pause gut tat. Alle hatten wieder richtig Lust auf Handball und ihre Wehwehchen auskuriert“, freute sich der Trainer, den es selbst in die Sonne gezogen hatte. Einzig Bastian Burchert hatte keine schöne Zeit, denn aus seiner Schulter mussten Operationsschrauben entfernt werden, außerdem laboriert er an einer Handverletzung. „Mit ihm rechne ich im Januar nicht mehr, dafür hilft Florian Töllner aus“, erklärt Kociok.

Ansonsten sind alle fit, um den Hinrundenerfolg gegen die SG morgen zu wiederholen. „Ein Sieg ist für uns Pflicht, leider aber auch für Wift“, sagt Kociok. Das 35:33 seiner Mannschaft zum Saisonauftakt versprach viel, denn noch nie hatte Westerrönfeld bis dahin in der Neumünsteraner KSV-Halle gewonnen. Dann aber lief es schlechter als erwartet. „Das müssen wir nun ablegen und in der Rückrunde mit dem Druck leben, den wir haben. Wir haben es selbst in der Hand, die Klasse zu halten und wenn wir das nicht tun, sind wir selber schuld“, stellt Kociok klar. Zunächst einmal hofft er jedoch, dass sein Team an diesem Sonnabend zu den Lottogewinnern gehören wird.

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