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HVSH-Pokal Männer : DHK wie erwartet eine Nummer zu groß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Überraschung im Viertelfinale des Handball-Landespokals der Männer blieb aus: SH-Ligist TSV Alt Duvenstedt musste sich Oberliga-Spitzenreiter DHK Flensborg mit 26:42 (14:19) geschlagen geben.

Die Überraschung im Viertelfinale des Handball-Landespokals der Männer blieb aus: SH-Ligist TSV Alt Duvenstedt musste sich Oberliga-Spitzenreiter DHK Flensborg mit 26:42 (14:19) geschlagen geben.

„Der Gegner sollte nach der Partie schon duschen müssen“, hatte TSV-Trainer Gunnar Kociok im Vorfeld des Spiels gefordert. Die Duschen in der Flensburger Kabine wurden nach dem Spiel benutzt. In übertriebenem Maße anstrengen mussten sich die Gäste trotzdem nicht. Zumindest nicht mehr in der zweiten Hälfte, die der TSV nach dem akzeptablen 14:19 zur Pause mit 12:23 verlor. „Wenn ich mit dem Endergebnis von 26:42 zufrieden wäre, sollte ich aufhören“, kommentierte Kociok. „Allerdings“, so räumte er ein, „muss ich sagen, dass man mit der ersten Halbzeit durchaus leben kann.“

Ohne unnötig großen Respekt und spielerisch ansehnlich gelang es dem TSV, lange mitzuhalten. Statt auf Keeper Frederik Klapdor baute Kociok auf seine jüngeren Schlussleute Lasse Quarck und Nils Himmelsbach, außerdem durfte Lasse Kock auf Halblinks ran. „Es hat seine Sache vorn und hinten gut gemacht, das spiegelte die positive Entwicklung der letzten Wochen wider“, lobte Kociok. Bis zum 6:6 (6.) blieb Alt Duvenstedt dran. Nach einer Auszeit in der 13. Minute beim Stand von 8:11 gelang es nicht, noch einmal auszugleichen. Stattdessen zogen die Flensburger bis zur Pause auf fünf Tore davon, was neben der individuellen Klasse auch der enormen Breite des DHK-Kaders zu verdanken war. So gab es an diesem Tag nicht den herausragenden Schützen bei den Gästen, sondern acht Spieler warfen jeweils zwischen vier und sechs Toren. „Lobenswert an der ersten Halbzeit ist, dass wir recht diszipliniert gespielt haben und dadurch lange im Ballbesitz geblieben sind. Damit müssen wir in den nächsten Spielen weitermachen“, analysierte Kociok. In der zweiten Halbzeit hat sein Team jedoch alles über Bord geworfen, was in der ersten ansatzweise gut lief. Das 12:23 ließ beim Trainer Erinnerungen an die vergangenen beiden Ligaspiele aufkommen. Schon in der 43. Minute stand es 20:30. Kociok: „Wir haben wieder völlig den Faden verloren, das war schon sehr enttäuschend.“

Am Freitag steht nicht nur das nächste Punktspiel, sondern damit auch das Derby gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD an. Mit Blick auf die zweite Hälfte des DHK-Spiels äußerte sich Kociok besorgt: „Das kann auch gegen Westerrönfeld ganz schnell nach hinten losgehen, wenn wir so auftreten wie heute. Wir haben in dieser Saison noch einen weiten Weg vor uns.“

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Himmelsbach, Quarck – Koslowski (1), L. Kock (4), Schwarz (2), Eichstädt (2/1), Büchler (3), N. Petersen, Dau (7), Höpfner (1), Küch (2), S. Petersen (1), Hagge (3).

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