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Handball : DHK eine Nummer zu groß für die HSG Schülp/W’feld/RD

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ohne wichtige Spieler und ohne den erkrankten Trainer Gunnar Kociok war für die HSG in Flensburg nichts zu holen.

Es war nicht das Wochenende der Rendsburger Teams in der Handball-Oberliga der Männer. Wie die HSG Hohn/Elsdorf und der TSV Alt Duvenstedt so kassierte auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg eine Zehn-Tore-Niederlage. Beim DHK Flensborg verlor das Team von Trainer Gunnar Kociok mit 26:36 (11:17).

Neben einigen Ausfällen erkrankter oder verletzter Spieler musste sich auch Trainer Kociok abmelden, der selbst daniederlag. Für ihn regelte Co-Trainer Detlef Horst die Geschäfte, konnte aber auch nichts daran ändern, dass der DHK letztendlich schneller und besser war und immer wieder über die erste und zweite Welle am Ergebnis schraubte. Zunächst allerdings hielten die Gäste gut mit und waren beim 5:6 (14.) auf Schlagweite. Aber, wie es im Handball häufiger der Fall ist, sorgten zwei nicht verwertete klare Torchancen für Tore des Gegners und der DHK erhöhte dankbar auf 9:7. „Wir haben uns leichtfertige Würfe genommen“, mokierte Horst, „die absolut unnötig waren.“ Für Jens-Christian Woldt durfte Janek Fisch auf Halblinks die „Königsposition“ übernehmen, agierte aber nicht so treffsicher wie im vergangenen Jahr in der Idraetshalle, als er beim Remis der beste Mann der HSG war. Ihm gelang diesmal nur ein Tor. Akzente setzte hingegen Patrick Petriesas auf Halbrechts mit neun Treffern, doch das reichte nicht dazu, den blitzschnellen Flensburgern Paroli zu bieten.

Bereits zur Pause führten die Gastgeber mit 17:11. „Eigentlich hatten wir uns danach vorgenommen, ruhiger zu spielen, aber wurden direkt nach dem Anpfiff eiskalt erwischt“, sagte Horst. Seine Mannschaft lag bereits in der 40. Minute mit 16:27 zurück. „Das Gute war aber, dass die Jungs sich nicht aufgegeben haben und bis zum Schluss weitergekämpft haben“, lobte Horst, der mit der Einstellung sehr zufrieden war. Unbeeindruckt ließ der DHK allerdings den Zehn-Tore-Vorsprung nicht schrumpfen und sicherte sich über 29:19, 33:23 und 36:26 die Punkte. „Flensburg war eine Nummer zu groß. Wenn bei uns nach den Herbstferien alle wieder fit sind, dann werden wieder bessere Zeiten kommen“, war sich Horst nach dem Abpfiff sicher. Momentan rangiert die HSG mit 4:6 Punkten im unteren Tabellenmittelfeld.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Töllner, Martensen – Moreau, Hohnsbehn (1), Schrader (3/1), Jüschke (1), Fisch (1), C. Cohrt, Petriesas (9/2), Jöhnk (4), Seehase (1), Cardis (2), F. Cohrt (4), Schöler.

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