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Handball-Oberliga : DHK diesmal eine Nummer zu groß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kann Pokal-Erfolg nicht wiederholen und kassiert eine deutliche 27:34-Niederlage.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 06:04 Uhr

Anders als im Viertelfinale des Landespokals war der DHK Flensborg im Punktspiel zu stark für die Oberliga-Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Behielt das Team von Trainer Gunnar Kociok kurz vor Weihnachten mit 24:23 noch knapp die Oberhand, so musste sich die HSG am Sonnabend dem dänischen Verein deutlich mit 27:34 (13:16) beugen.

Offenbar war das Pokal-Aus nicht spurlos an den Flensburgern vorbeigegangen, denn in Westerrönfeld präsentierten sie sich hochkonzentriert und zielstrebig, sodass Kociok zusammenfasste: „Wir waren mit denen nicht auf Augenhöhe, der DHK war in vielen Belangen besser.“ Offenbar hatte der DHK die Westerrönfelder im Pokal nach dem deutlichen Hinspielsieg (36:26) auf die leichte Schulter genommen, was diesmal deutlich anders war. Nur zu Beginn der Partie schaffte es die HSG, am Drücker zu sein, als sie mit 6:3 führte, dann lag Flensburg zunächst kurzfristig (10:8) vorn und nach dem 10:10 für den Rest der Partie. Nur Janek Fisch interessierte es offenbar nicht, dass der Gegner an diesem Tag nicht zu besiegen war. Der Halblinke durfte am Sonnabend nach Fin Dethlefsens schwacher Vorstellung gegen die SG Flensburg-Handewitt II in der Vorwoche anfangen und spielte letztlich dank seiner zehn Treffer bei nur drei Fehlversuchen durch. Aber seine Leistung allein reichte nicht aus, um dem DHK ernsthaft Paroli zu bieten.

Ohne die beiden Linkshänder Patrick Petriesas und Niklas Ranft war auf der rechten Seite wenig Durchschlagskraft vorhanden, dazu kam, dass die Abwehr nicht so sicher stand wie noch gegen die SG Wift oder den FC St. Pauli. Das allerdings war auch dem Angriff der Gästemannschaft geschuldet, der vor allem in Eins-gegen-eins-Situationen glänzte. So wurde die Partie nach dem recht knappen 13:16 zur Pause letztlich eine klare Angelegenheit. Der DHK baute seine Führung über 20:15, 22:18 und 28:20 kontinuierlich aus und dabei gelang es auch den Torhütern nicht, dem Spiel eine Wendung zu geben. Gemeinsam kamen Florian Töllner und Nils Martensen gerade einmal auf zehn gehaltene Bälle.

Die Niederlage hat für die HSG keine unmittelbaren Folgen, sie rangiert weiter auf Platz sieben. Doch gegen den Preetzer TSV sollte am kommenden Sonntag gepunktet werden, um keinen Abwärtstrend erleben zu müssen.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Töllner, Martensen – Moreau (1), Hohnsbehn, Schrader (1/1), Fisch (10/2), C. Cohrt (1), Woldt (4/1), Seehase (1), Cardis (2), F. Cohrt (3), Dethlefsen, Schöler.

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