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Fussball-Vebandsliga : Desolate Bilanz auf fremden Plätzen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die leise Hoffnung auf eine entspannte Spielzeit im gesicherten Tabellenmittelfeld der Verbandsliga war beim Osterrönfelder TSV schnell dahin. „Wenn wir am Ende dort stehen, wo wir jetzt überwintern, müssen wir zufrieden sein“, resümiert Trainer Olaf Lehmann.

Die leise Hoffnung auf eine entspannte Spielzeit im gesicherten Tabellenmittelfeld der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost war beim Osterrönfelder TSV schnell dahin. „Wenn wir am Ende dort stehen, wo wir jetzt überwintern, müssen wir zufrieden sein“, resümiert Trainer Olaf Lehmann zur Saisonhalbzeit.

In der ungeraden Tabelle überwintert der OTSV auf Rang zwölf mit zwei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Nach den Eindrücken der Hinrunde wird es wie schon im Vorjahr bis zum Schluss ein Kampf um den Klassenerhalt bleiben. Zwar ließ die Mannschaft in vielen Partien die spielerische Linie vermissen, aber in kämpferischer Hinsicht stellte Lehmann seinem Team zumeist ein positives Zeugnis aus. Der OTSV beschränkt sich auf die einfache Art des Fußballs. Das mag man kritisieren, aber der Erfolg gibt dem Coach und seinen Spielern recht. „Allerdings muss ich die Mannschaft immer wieder daran erinnern, dass sie es auf dem Feld nicht zu kompliziert macht“, sagt Lehmann. Immer wenn der OTSV als kompakte Einheit aufgetreten ist, gab es auch Punkte. Nur zwei Mal klappte das nicht – und prompt wurde es deutlich, wie beim 1:5 gegen Schönkirchen und beim 0:3 in Büdelsdorf. Die Derbypleite war auch deshalb besonders ärgerlich, weil der BTSV ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf ist. „Ansonsten aber waren unsere Niederlagen knapp“, so Lehmann. Ein schwacher Trost, der aber dennoch zeigt, dass die Moral stimmt.

Was den Osterrönfelder Trainer die größten Sorgenfalten auf die Stirn treibt, ist die desolate Bilanz auf fremden Plätzen: „Das war mir gar nicht so bewusst. Erst als ich mir die Statistiken genauer angeschaut habe, ist mir das aufgefallen.“ Die Ausbeute am heimischen Bahndamm ist mit 15 Punkten aus zehn Spielen gut, allerdings reichte es in der Fremde gerade einmal zu einem Erfolg (4:0 in Plön). Damit stellt der OTSV das schlechteste Auswärtsteam der Liga. „Ich weiß gar nicht genau, woran es liegt. Aber das ist sicherlich ein Punkt, an dem wir ansetzen und in der Rückrunde arbeiten müssen“, weiß Lehmann.

Das wird allerdings ohne die Stürmer Sascha Thomsen (TSV Klausdorf-Altliga), Florian Medewitz (TSV Groß Vollstedt) und Mittelfeldspieler Marco Schäfer (Vineta Audorf) stattfinden, die den Verein verlassen haben. Im Gegenzug aber hofft Lehmann auf die Rückkehr von Defensivkraft Nils Claussen und Mittelfeldspieler Tom Jahnke. Während sich Claussen nach schwerer Verletzung langsam wieder herankämpft, ist Jahnke nach seinem einjährigem Auslandsaufenthalt wieder in Deutschland. Beide würden nicht nur die Abgänge nahezu kompensieren, sondern können aufgrund ihres Potenzials die Mannschaft auch spielerisch voranbringen.

Ohne Frage können die Osterrönfelder den Klassenerhalt schaffen, aber es wird eine enge Kiste. Der OTSV muss seine eklatante Auswärtsschwäche ablegen und benötigt etwas mehr Konstanz in seinen Leistungen, dann wird das Team am Ende mindestens dort stehen, wo es jetzt überwintert.

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