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Fussball : Derby mit überraschenden Vorzeichen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Verbandsliga Süd-West reist der TuS Nortorf als Tabellenführer zum MTSV Hohenwestedt.

In der Fußball-Verbandsliga Süd-West steigt heute um 16 Uhr das Derby zwischen dem MTSV Hohenwestedt und dem TuS Nortorf. Die Vorzeichen dieser Partie sind insofern ungewöhnlich, als dass die Nortorfer als Tabellenführer (zehn Punkte) zum MTSV reisen, der sich wiederum als Elfter (drei Punkte) mit erst einem Sieg aus vier Spielen unerwartet weit hinten in der Tabelle wieder findet.

Das Bestreben der Hohenwestedter ist natürlich darauf ausgerichtet, dass sich beide Klubs an diesem Wochenende annähern; will heißen: Trainer Dierk Schröder strebt gegen seinen Ex-Verein den zweiten Saisonsieg an. Beiden Teams drückt vor dem Aufeinandertreffen personell der Schuh. Beim Gastgeber fehlen seit Wochen mit Alexander Bigler, Dennis Gloy und Sebastian Glodde wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt. Bei Christian Gieseler reichte es zuletzt zwei Mal immerhin zu Teileinsätzen. Der Freistoßspezialist wäre eine Option für die Startelf gegen Nortorf. Auf der Gegenseite ist die Ausfallliste kaum kürzer. Den Blau-Weiß-Roten fehlen weiterhin Jan Stolley (Innenbanddehnung), Robin Sielken (privat verhindert), Daniel Pisani (Knieprobleme), Andree Klotzbücher (Trainingsrückstand), Bennit Struve (Gelbrotsperre), Daniel Schlotfeldt, Stefan Schlotfeldt (beide Knieprobleme), sowie eventuell Lars Redmann (Pferdekuss), Ole Redmann (Arbeitsunfall), Simon Kortum (Wadenprellung) und Finn-Lasse Döring (beruflich verhindert). „Der MTSV steht unter Wert in der Tabelle“, warnt TuS-Trainer Thomas Arndt. Bei den Hohenwestedtern hofft man, endlich zur alten Leistungsstärke zurückzufinden und an die Spiele der Vorsaison gegen den Nachbarn anknüpfen zu können, wo man beide Spiele (2:0, 5:0) zu Null gewann.

Dass der TuS Nortorf als Tabellenführer nach Hohenwestedt reist, war nicht wirklich zu vermuten. Und dass die Gastgeber um Nortorfs Ex-Trainer Dierk Schröder überdies nur Elfter sind, lässt die Konstellation noch ungewöhnlicher aussehen. Trotz oder gerade wegen der ellenlangen Ausfallliste geht Arndt zuversichtlich in die Partie beim geografischen Kreisnachbarn: „Wir können unsere Ausfälle nur mit offensiv ausgerichteten Spielern kompensieren, sodass wir uns nicht verstecken werden.“ Besonders ärgert den Nortorfer Coach noch immer die Sperre Struves wegen seiner „absolut unberechtigten“ Ampelkarte aus dem Heimspiel gegen den VfR Horst.

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