Der Wilde Westen im Tierpark

Der Wilde Westen fängt gleich hinter Warder an:  Bogenschütze Gunnar Hellmig, 'Indianerin' Svenja Sagunski und Mounted-Shooting- Experte Roger Rahn freuen sich auf viele kleine Cowboys und Indianer in der Arche. Foto: Kleinschmidt
Der Wilde Westen fängt gleich hinter Warder an: Bogenschütze Gunnar Hellmig, "Indianerin" Svenja Sagunski und Mounted-Shooting- Experte Roger Rahn freuen sich auf viele kleine Cowboys und Indianer in der Arche. Foto: Kleinschmidt

Am Sonntag sind die Karl-May-Festspiele zu Gast in der Arche Warder / Ponys und Pferde stehen im Mittelpunkt des Programms

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08. Juli 2011, 08:10 Uhr

Warder | Das ganze Jahr über bietet das Team der Arche Warder seinen Besuchern besondere Veranstaltungen aus dem Bereich der Natur- und Erlebnispädagogik. Am kommenden Sonntag. dem 10. Juli, steht der Tierpark für Nutztierrassen ganz im Zeichen von Cowboys und Indianern. Unter dem Motto: "Tierpark Arche Warder goes Wild West" stellt das Pädagogik-Team rund um Organisator Harald Pohl ein vielfältiges Programm auf die Beine, das Kindern und Erwachsenen einen abwechslungsreichen Tag in Warder verspricht. "Wir möchten zeigen, wie die vergangenen Kulturen damals zusammen mit den Tieren gelebt haben", erklärt Pohl den pädagogischen Aspekt des Western-Events.

Besonderen Besuch erwartet die Arche Warder an diesem Tag von einem Team der Karl-May-Festspiele aus Bad Segeberg. "Wir stehen in enger Verbindung zu den Organisatoren der Karl-May-Spiele, weil einige unser Tiere dort auftreten", so Pohl. Besucher mit einem geschickten Händchen können am Glücksrad des Segeberger Teams Freikarten für die aktuelle Spielzeit gewinnen, in der "Der Ölprinz" am Kalkberg aufgeführt wird.

Spannend wird es, wenn der "Mounted Shooting"-Experte Roger Rahn aufsattelt. Bei der in Deutschland noch sehr unbekannten Sportart geht es darum, vom Rücken des Pferdes in möglichst kurzer Zeit mit Hilfe zweier Colts Luftballons zu zerschießen.

Selbst aktiv werden können die Besucher bei dem "Bogner des Nordens", Bogenschütze Gunnar Hellmig. "Ich besuche mit meiner mobilen Anlage viele solcher Veranstaltungen", so Hellmig, "Bogenschießen kann jeder lernen. Der größte Teil dabei ist die Technik".

Besonderer Wert wird an diesem Tag auf die engsten Begleiter der Cowboys und Indianer gelegt: Pferde und Ponys. "Die Kinder können unsere Ponys schmücken und sogar mit Fingerfarben verschönern", sagt Harald Pohl. Außerdem zeigt Pferdetrainer Carsten Goll eine Vorführung zum "Natural Horsemanship". Bei dieser sanften Methode werden Pferde ohne Druck und mit viel Geduld ausgebildet. Die Pferdetrainer, die in diesem Zusammenhang gern als "Pferdeflüsterer" bezeichnet werden, achten dabei gezielt auf die Körpersprache des Tieres, um Zugang zu finden.

"Wenn der Wilde Westen von unseren Besuchern angenommen wird, würden wir dieses Event gerne fest in unseren Veranstaltungskalender aufnehmen", sagt Tierparkpädagoge Pohl. "Wenn die Kinder am Sonntag vielleicht als Cowboy oder Indianer verkleidet zu ins in den Park kommen, wäre die Atmosphäre perfekt."

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