Handball : Der Spaß stand im Vordergrund

Ohne große Gegenwehr des Büdelsdorfer TSV kommt Marvin Riebe  (grünes Trikot) von HSG Fockbek/Nübbel zum Wurf.
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Ohne große Gegenwehr des Büdelsdorfer TSV kommt Marvin Riebe (grünes Trikot) von HSG Fockbek/Nübbel zum Wurf.

Beim 23. Westerrönfelder Heidesandturnier zeigten die Handballteams auf dem Sportplatz und auf der Tanzfläche starke Leistungen.

shz.de von
04. Juni 2014, 06:00 Uhr

Wenn sich die Sportler alljährlich beim Westerrönfelder SV zum Heidesandturnier treffen, ist der Grund klar: Es wird Handball gespielt. Aber bei der Traditionsveranstaltung wird darüber hinaus regelmäßig „gefeiert, getanzt und gelacht.“ Dieses Motto stand über der 44. Auflage und zauberte auch Cheforganisator Dennis Schrader ein Lächeln ins Gesicht. „Es hat alles gepasst. Die Stimmung war bei gutem Wetter prächtig und die Spiele liefen alle sehr fair ab“, zog Schrader ein positives Fazit, der mehr als 100 Helferinnen und Helfer für dieses Turnier mobilisieren konnte.

Der Tradition verpflichtet fühlten sich einmal mehr die Handballer des TSV Hirsau (Schwarzwald), die bereits seit Beginn dieses Turniers dabei sind und auch diesmal die weite Anreise in den hohen Norden nicht scheuten. „Teilweise ist hier schon die zweite und dritte Spielergeneration unseres Vereins am Start. Wir fühlen uns hier einfach wohl“, erklärte Manuel „Immi“ Fahrer. Das gilt auch für Jasper und Christoph Andresen. Sie spielen für Tingleff in der 6. dänischen Liga und reisten bereits über 20 Mal in das „schönste Dorf südlich des Kanals“, wie es Bürgermeister Otto Schülldorf selbstbewusst beschreibt. Dabei geht es bei diesem Turnier keinesfalls darum, mit aller Macht den Siegerpokal mitzunehmen – Spaßhandball ist angesagt. Darauf deuten die stets lustigen Team-Namen wie „Krampfader-Geschwader“, „Unabsteigbar“ oder „Waldmeister der Herzen“ hin. Selbst die Westerrönfelder Fußballer ließen es sich nicht nehmen, den großen gegen den kleineren Lederball einzutauschen. Sie wurden dabei von einigen Handballern der HSG Westerrönfeld/Schülp/Rendsburg verstärkt. Die Handball-Spezialisten Dennis Schrader und Philipp Petriesas unterstützten hingegen den TSV Hirsau. Die alljährlich bunt zusammengewürfelten Teams haben mittlerweile Klutstatus erreicht. „Das unterstreicht den Geist dieses Turniers“, so Schrader.

Insgesamt waren 47 Mannschaften am Start. Und egal ob Oberliga- oder Kreisliga-Handballer, Spaß hatte jeder von ihnen. „Mit der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften sind wir sehr zufrieden. Das liegt im Rahmen der Zahlen der letzten Jahre“, meinte Schrader. Die logistischen Anforderungen, auf acht Felder parallel insgesamt 140 Partien stattfinden zu lassen, bewältigten Schrader uns sein Organisationsteam ohne Mühe. Ebenso wenig Probleme hatten die Schiedsrichter, die durchweg fairen Duelle zu leiten. „Sie haben einen guten Job gemacht“, lobte Schrader.

Dem Engagement auf dem Feld folgte eine gleichfalls starke Leistung auf der Tanzfläche. Während der Disco-Abende ließ sich niemand hängen, und die Sportler bewiesen auch hier eine gute Kondition. Den verdienten Lohn gab es von Westerrönfelds Bürgermeister Otto Schülldorf, dem WSV-Vorsitzenden Dieter Windeler und Dennis Schrader, die die Siegerehrung durchführten und auch dem Sieger des Basketball-Turniers, „Hunt or be hunted “, gratulierten.

Die Platzierten:
Männer A-Pokal: 1. Lokomotive Westerrönfeld, 2. HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, 3. Krampfader-Geschwader.
B-Pokal: 1. Unabsteigbar, 2. Westerrönfeld Fußball, 3. HT Norderstedt.
Frauen A-Pokal: 1. Waldmeister der Herzen, 2. HSG Fockbek/Nübbel, 3. Team Wii-Fit.
B-Pokal: 1. HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (A-Jugend des Jahres 2000), 2. HSG Pinnau, 3. SV Hüttener Berge.

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