Der Soldat und der Teufel

Generalprobe: Schüler und Musiker bereiten sich auf die „Geschichte vom Soldaten“ vor.
Generalprobe: Schüler und Musiker bereiten sich auf die „Geschichte vom Soldaten“ vor.

Schüler präsentieren gemeinsam mit Musikern der „Norddeutschen Sinfonietta“ Theaterstück

von
08. November 2018, 12:20 Uhr

In einem außergewöhnlichen Projekt begegnen sich Jugendliche und Orchestermusiker: Die Schüler des Kurses „Darstellendes Spiel“ am Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg sowie Mitglieder der „Norddeutschen Sinfonietta“ erzählen die „Geschichte vom Soldaten“. Premiere hat das Stück am Sonnabend, 10.  November, 19 Uhr, in der St.-Martin-Kirche in Nortorf. Eine zweite Vorstellung folgt am Freitag, 16. November, 19.30 Uhr, in der Rendsburger Christkirche.

Der Text des Werkes wurde 1917 vom Schweizer Dichter Charles-Ferdinand Ramuz auf der Grundlage zweier russischer Märchen erstellt und von Igor Stravinsky im selben Jahr vertont. Im Mittelpunkt steht ein heimkehrender Soldat, der vom Teufel im Tausch für seine einfache Geige ein Buch erhält, mit dem sich viel Geld verdienen lässt. Als der Soldat merkt, dass er nicht drei Tage beim Teufel zu Gast war, sondern drei Jahre, dass er dadurch seine Mutter, sein Mädchen und seine Freunde verloren hat und nun zwar reich, aber unglücklich ist, stellt er erst den wahren Wert des Instruments fest. So verfolgt er den Plan, die Geige zurückzugewinnen.

Uraufgeführt wurde „L’histoire du soldat“ im September 1918. An dieses Datum knüpfen die beiden Aufführungen als Beitrag zu den Veranstaltungen zum Thema „1918 – 2018. 100 Jahre Weltkriegsende“ an. Initiatorin des Projektes ist die Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk, die mit der Aufführung in kritischem Gedenken an die Geschichte der Kirche als Garnisonskirche erinnert. Die Regie des Kooperationswerkes der Schüler aus dem 11. Jahrgang und der Musiker der „Norddeutschen Sinfonietta“ führt Christine Zahrnt. Die musikalische Leitung hat Christian Gayed.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen