Handball-Oberliga : „Der Sieg ist fest eingeplant“

Kann hoffentlich auflaufen: Tobias Müller plagte sich in der vergangenen Woche mit einer Grippe herum.  Fotos: tst
Kann hoffentlich auflaufen: Tobias Müller plagte sich in der vergangenen Woche mit einer Grippe herum. Fotos: tst

Alt Duvenstedts Trainer Thomas Carstensen fordert gegen den direkten Konkurrent um den Klassenerhalt aus Preetz zwei Punkte.

shz.de von
23. November 2013, 16:30 Uhr

Das Ding muss gewonnen werden. Der Auffassung sind durch die Bank weg alle Alt Duvenstedter, denen das Schicksal ihrer Oberliga-Handballer nicht am verlängerten Rücken vorbeigeht. Die heutige Begegnung in eigener Halle mit dem Preetzer TSV (19.30 Uhr) ist das, was man in der Sportsprache bedeutungsschwanger ein „Vier-Punkte-Spiel“ nennt. Ein Duell zwischen zwei Konkurrenten, die das Ziel Klassenerhalt vereint. Und so lässt TSV-Trainer Thomas Carstensen keine Missverständnisse aufkommen, welchen Spielausgang er sich nur vorstellen kann: „Der Sieg ist fest eingeplant.“

Dass seine Spieler vom individuellen Leistungsvermögen, vom taktischen Verständnis und von der Kampfbereitschaft in der Lage sind, die Gäste in die Schranken zu weisen, bezweifelt Carstensen nicht eine Millisekunde.
Einzig die personale Lage graben ihm Sorgenfurchen ins Gesicht. Hinter den Einsätzen von Ruben Hagge (Schulter) und Marian Palkus stehen dicke Fragezeichen – mindestens so dick wie Palkus’ lädierter Daumen. „Beide konnten zuletzt nicht trainieren. Ich habe große Angst, dass sie ausfallen werden“, so Carstensen. Auch der Gesundheitszustand des vergrippten Tobias Müller bereitet dem Coach Kummer. Hinzu kommt, dass Matti Voß aus privaten Gründen definitiv fehlen wird. Fällt das Quartett komplett aus, muss der TSV improvisieren.

Die Preetzer Handballer, bei denen sich der Alt-Internationale Thomas Knorr (42) auf ein Gastspiel in Richtung Bundesliga zum SC Magdeburg verabschiedet hat, befinden sich im Aufwind. Zuletzt besiegte die Truppe von Trainer Dieter Eigemann überraschend deutlich mit 32:28 den TSV Hürup. Carstensen weiß: „Preetz hat sich im Lauf der Saison gesteigert.“

Seiner Mannschaft würde ein Sieg im Abstiegskampf nach zuletzt drei Niederlagen in Serie gut zu Gesicht stehen. Carstensen: „Die Jungs wissen um die Bedeutung der Partie. Ich bin guter Hoffnung, dass wir heute gewinnen werden. Wir wissen, was wir können.“

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