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60 jahre Kirche St. Konrad : Der Pfarrer und die Leiter

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Seit sechs Jahrzehnten gibt es die katholische Kirche St. Konrad in Nortorf. Mit einem Gottesdienst wurde dieses Jubiläum gefeiert. Auch mit einem Puzzle konnte man spielerisch in die Geschichte der Gemeinde eintauchen.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 16:12 Uhr

Die katholische Kirchengemeinde St. Konrad in Nortorf feierte mit einem Festgottesdienst ihren 60. Weihetag. Am 1. Oktober 1953 wurde die neu gebaute Kirche, die damals noch zum Bistum Osnabrück gehörte, eingeweiht.

Katharina Kock, die Leiterin des Kirchenbüros, erzählt die Vorgeschichte: „Als nach dem Krieg die Flüchtlingsströme auch Nortorf erreichten, bildete sich hier 1946 die erste katholische Kirchengemeinde seit Luthers Reformation.“ Zunächst seien nur Hausgottesdienste abgehalten worden 1949 sei für eine Firmung das Obergeschoss im „Alten Landkrug“ für eine Raummiete von 75 Reichsmark angemietet worden. „Als der erste Pfarrer Alois Schönberner wie alle anderen von der Straße über eine Leiter nach oben klettern musste, war klar: Wir brauchen eine eigene Kirche!“ Die wurde von 1950 bis 1953 gebaut und vom damaligen Erzbischhof Dr. Hermann Wilhelm Berning aus Osnabrück eingeweiht. Von da an gab es eine eigene Kirchengemeinde mit Vorstand. Das blieb so bis 2010. „Vom Juni dieses Jahres an wurden wir mit Bordesholm und Flintbek zur Großgemeinde St. Maria/St. Vicelin – Neumünster zusammengeführt.“

Zu den Aktivitäten der Gemeinde gehört neben dem Ministrantentraining auch eine Frauengruppe, die sich zu Gesprächsabenden trifft und Ausflüge unternimmt. „Eine Seniorengruppe haben wir leider nicht mehr,“ bedauert Katharina Kock, „wir haben aber einen Geburtstagsdienst, der Senioren ab dem 75. Lebensjahr besucht“. Einen Ortspastoral-Ausschuss gibt es noch, der unter anderem kleine Feste und Veranstaltungen für die etwa 850 Gemeindemitglieder organisiert, zu denen auch einige aus dem Amt Aukrug gehören.

Die heilige Messe zum Weihetag feierte die Gemeinde mit Pfarrer Peter Wohs aus Neumünster und dem aus dem Benediktinerkloster Nütschau in Travenbrück angereisten Pater Willibrod, der die Predigt hielt. Unter den Gästen waren als Vertreter des Amtes Nortorfer Land Amtsvorsteher Hans Kaack, der 1. Vorsitzende des Evangelischen Kirchenvorstandes Hanns Lothar Kaempfe, die Pastorinnen Anna Trede und Sandra Ruge-Tolksdorf sowie die Diakonin Silke Kröger. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es dann Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus und als kleine Aufgabe ein großes Puzzle mit Fotos aus den letzten zehn Jahren.

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