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„Nichtrauchen ist cool“ : „Der Markt ist ein Geschenk für mich“

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mehrere Gründe ließen die Besucher zur Rotary-Erntedankveranstaltung nach St. Marien kommen. Selbstgemachte Erzeugnisse fanden guten Absatz. Fast 3000 Euro Erlös für den wohltätigen Zweck erzielt.

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erstellt am 07.Okt.2013 | 06:15 Uhr

Wer anderen und sich Gutes tun wollte, konnte das während des Rotary-Erntedankmarktes in und an der St. Marienkirche tun. Zum vierten Mal hatten die Clubs Mittelholstein und Rendsburg, die Inner-Wheel-Damen und die Kirchengemeinde mit Unterstützung von Bewohnerinnen aus dem Haus St. Vincenz zu einem Benefiz-Vormittag eingeladen. So groß war der Andrang noch nie – wohl auch, weil das Drehorgelorchester von Jens Lausen aus Kropp in der Hohen Straße für die Veranstaltung warb.

Der Markt gehört zu den festen Verabredungen von Gisela von Waalwijk-van Doorn, Erika Delfs und Rosemarie Conradus. „Wir sind seit dem ersten Mal dabei“ erzählte Gisela von Waalwijk-van Doorn. „Damals habe ich mich gewundert, dass man in der Kirche Kartoffeln kaufen konnte. Das hatte ich noch nie vorher gesehen“. Tochter Saskia war neu in der Runde. Die „nördlichste Friedhofsgärtnerin Deutschlands“ aus List/Sylt wollte in Rendsburg die Freundinnen ihrer Mutter kennen lernen. Der Verwendungszweck war für Marianne und Berthold Kallenbach aus Todenbüttel nur ein Grund, zum Erntedankmarkt zu kommen. „Für uns ist das mehr als ein schöner Ausflug. Wir wollen mit unserem Besuch auch die Aktion der Rotarier unterstützen und die Marienkirche von innen genießen.“

Seltene Angebote in besonderer Qualität, dazu der geschmückte Altar waren für viele Besucher wichtige Anlässe, den Markt zu besuchen. Margrit Voss aus Büdelsdorf schwärmte: „Tolle Auswahl von Selbstgemachtem: Kürbismarmelade, wunderbares Kürbisbrot. Der Erntedankmarktmarkt ist ein Geschenk für mich!“ Renata Besser aus Rendsburg, die als Kirchensitterin die Marienkirche sonst viel ruhiger erlebt, freute sich auch über Gespräche auf dem Kirchenvorplatz. „Ich finde, dass man den sozialen Einsatz der Clubs und die Aufklärung über die Gefahren des Rauchens unterstützen muss.“

Internationalen Anstrich erhielt der Vormittag durch die Anwesenheit der „Inbounds“, Teilnehmer eines rotarischen Austauschprogramms für Jugendliche, die ein Jahr in Gastfamilien leben.

Deutlich vor Schluss hieß es „ausverkauft“. Die Einnahmen des Marktes von 2922, 70 Euro werden bei der Aktion „Nichtrauchen ist cool“ verwendet, um Schüler über die Gefahren des Rauchens aufzuklären.

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