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Handball, 3. Liga : Der letzte Schritt fehlt doch noch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV Owschlag braucht noch einen Sieg für den Klassenerhalt.

Was ist von den Handball-Frauen des TSV Owschlag heute zu erwarten? Der Gegner in eigener Halle heißt SV Werder Bremen (Anpfiff: 15.30 Uhr) – eine Mannschaft, die spielerisch und von der Besetzung her das Nonplusultra der 3. Liga sein könnte, wenn da nicht die TSG Wismar wäre, die derzeit noch bessere Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft hat.

Die Owschlagerinnen kriechen dagegen auf dem Zahnfleisch. Zwar verkaufte sich die durch Verletzungen und Krankheiten arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Rainer Peetz am vergangenen Wochenende in Wismar so teuer wie möglich, doch von einem Sieg war der TSV beim 16:24 meilenweit entfernt. Gegen Werder stehen die Vorzeichen ähnlich. Am Montag musste Peetz gar das Training abblasen, mangels Beteiligung. Nur sechs Spielerinnen sind zu wenig, um zielgerichtet taktische Abläufe einzustudieren. „Es nervt einfach, da ich weiß, dass mit einem vernünftigen Training mehr drin wäre“, sagt Peetz. Dabei bräuchte sein Team dringend einen Sieg, um den Klassenerhalt endgültig einzutüten. Eigentlich hatte Peetz dieses Thema schon längst abgehakt. „Damals habe ich nicht damit gerechnet, dass auf einmal die Teams aus dem Tabellenkeller anfangen, kollektiv zu punkten“, gesteht Peetz ein.

Fünf Punkte beträgt der Abstand auf die Abstiegszone. Mehr noch als auf der Partie gegen Bremen liegt das Hauptaugenmerk der Owschlagerinnen auf den Heimspielen gegen Schwerin und Frankfurt nach der Osterpause. Spätestens dann sollen die fehlenden Punkte eingefahren werden. Dass gegen Bremen etwas drin ist, glauben die wenigsten. Nur wenn auch im Angriff wieder die Sicherheit zurückkehrt, steigen die Chancen. Peetz: „Wir müssen unsere Fehlerquote minimieren.“ Gegen Wismar waren die vielen verlorenen Bälle das Hauptproblem. Zehn Gegenstöße durfte der Gegner laufen. „Wie sollen auch unsere Abläufe funktionieren, wenn wir nicht richtig trainieren können?“, klagt Peetz. In Wismar standen ihm nur drei gelernte Rückraumspielerinnen zur Verfügung. Gegen Bremen sieht es nicht viel besser aus.

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