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Handball-Bundesliga, männliche Jugend A : Der letzte Kick fehlt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A unterlag die HSG Eider Harde der SG Flensburg-Handewitt mit 26:31. „Der Sieg der Flensburger war verdient“, meinte HSG-Trainer Thies Schmalfeld.

Die HSG Eider Harde hat in der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A eine weitere Überraschung verpasst. Zwei Wochen nach dem sensationellen 28:24-Erfolg beim THW Kiel musste sich der Aufsteiger am Freitagabend vor 500 Zuschauern in der voll besetzten Werner-Kuhrt-Halle der SG Flensburg-Handewitt mit 26:31 (11:11) geschlagen geben. „Letztlich geht die Niederlage schon deshalb in Ordnung, weil die SG Flensburg-Handewitt einfach die weitaus besser besetzte Bank hat“, meinte Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld. „Die Zuschauer sind aber auf ihre Kosten gekommen und haben ein tolles Handballspiel mit vielen technischen Kabinettstückchen gesehen.“

Die HSG hatte sich vorgenommen, die gefährlichen Gegenstöße der Gäste zu verhindert. Dieses Vorhaben setzten die Spieler von Thies Schmalfeld in den ersten 30 Minuten gut um. Beim Gang in die Kabinen hieß es 11:11. Gerne hätten die Gastgeber sich wie in Kiel eine komfortable Führung erspielt. „Dass es nicht dazu kam, haben wir ein wenig selbst verschuldet“, gestand der HSG-Coach ein. 11:9 führten die Hausherren und hatten die große Chance, sich in Überzahl weiter abzusetzen. Doch anstatt einen Treffer zu erzielen, kassierte die HSG zwei. Schmalfeld: „Das war ärgerlich.“

Als dann der Start in den zweiten Durchgang regelrecht verschlafen wurde und die HSG auf 12:17 zurückfiel, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch so schnell gab sich der Aufsteiger nicht geschlagen, kämpfte sich ins Spiel zurück und fand beim 17:19 wieder Anschluss. „Leider hat diese Aufholjagd sehr viel Kraft gekostet. Es fehlte der letzte Kick, um ausgleichen zu können“, schlichen sich nun, nach Aussage von Schmalfeld, technische Fehler ein. Die Gäste aus Flensburg nutzten die Ballgewinne, um die HSG mit Gegenstößen zu überrennen. „Immer, wenn es den Anschein hatte, wir könnten aufschließen, konnte die SG zulegen“, musste Schmalfeld mit ansehen, wie in den letzten Minuten der Gast aus Flensburg die Führung noch von 29:26 auf 31:26 ausbaute.

HSG Eider Harde: Peters, Warnecke – Feige (1), Bartsch, B. Claußen (3), Fröhlich (6/2), Kiehn, Kock (2), Ahrendt, Mumm (7), M. Claußen, Rohwer (7).
SG Flensburg-Handewitt: Ejlersen, Genähr, Basenau – Petersen (1), Asmussen (1), Blumenberg (2), Krüger, Jürgensen (1), Latendorf, Runow (7), Kurth (8), Breitenfeldt (11/1), Macinkowski, von Eitzen.
SR: Kotzur/Setter (Kiel)

Zuschauer: 450.

Siebenmeter: 2:1.

Zeitstrafen: 3:3.

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