Bredenbek : Der Jagd seit 110 Jahren verbunden

Treuenadeln für langjährige Mitglieder: Klaus Hinnerk Baasch, die Geehrten Alois Struck-Winkler und Hans Kühl, Jürgen Scheel sowie Karsten Runge. Foto: becker
Treuenadeln für langjährige Mitglieder: Klaus Hinnerk Baasch, die Geehrten Alois Struck-Winkler und Hans Kühl, Jürgen Scheel sowie Karsten Runge. Foto: becker

Klaus Kühl und Alois Struck-Winkler für 60- und 50-jährige Mitgliedschaft im Hegering geehrt. Wildunfälle gehen dank Reflektoren zurück.

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09. April 2013, 08:08 Uhr

Bredenbek | Klaus Kühl aus Rade bei Rendsburg wurde in der Versammlung des Hegerings Bovenau mit der Treuenadel für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Der Jagd ist der 85-Jährige noch länger verbunden. Schon vor 70 Jahren hat der frühere Kreisjägermeister seinen Jagdschein erworben. Eine weitere Ehrung wurde Alois Struck-Winkler zuteil. Der Jäger aus Hassmoor gehört dem Hegering seit 50 Jahren an. Beide Jubilare wurden durch Klaus-Hinnerk Baasch, den Präsidenten des Landesjagdverbandes, und den Kreisjägerschaftsvorsitzenden Jürgen Scheel geehrt.

Mit Karsten Runge als Hegeringleiter sowie Thorben Pede als Stellvertreter und Jugendobmann wurde die Spitze des Hegerings in ihren Ämtern betätigt. Johannes Formella als Schatzmeister, Peter Kriesten als Schriftführer, Alfred Keszler als Obmann für das Schießwesen und Volker Siebcken als Obmann für das Hundewesen wurden von den Anwesenden einstimmig gewählt. Claus Siebcken, der seit einem Jahr kommissarisch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, wurde offiziell in das Amt gewählt. Beisitzer im Vorstand sind Jan Struck und Dirk Storjohann.

Runge ging in seinem Jahresbericht auf die blauen Wildwarnreflektoren ein, durch die die Zahl von Verkehrsfallwild reduziert werden soll. Die Aussagen der Reviere und auch aus anderen Hegeringen seien dazu sehr unterschiedlich, sagte Runge. Konkrete Ergebnisse gebe es wohl erst in zwei oder drei Jahren. Aber schon heute könne man sagen, dass die Zahl der Wildunfälle in der Dunkelheit eindeutig weniger werden.

In seinem Streckenbericht ging Runge besonders auf das Schwarzwild ein. Mit 61 erlegten Tieren sei die Strecke ähnlich wie im Vorjahr, wobei nur einige Reviere noch "wirklich gute Strecken" erreicht hätten. Das Vorkommen gestalte sich sehr unterschiedlich, sagte Runge. Auffallend sei, dass alle Reviere mit guten Strecken auch ruhige und große Dickungen wie Schilf und Moore in der Nähe heben. "Raps und Mais alleine reichen nicht."

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