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Handball-Oberliga : Der Blick geht nach vorne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/Westerrönfeldfeld/Rendsburg hat das Debakel aus der Vorwoche abgehakt und peilt einen Heimsieg gegen DHK Flensborg an.

Nein, eine Offenbarung war die Leistung der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am letzten Wochenende in der Handewitter Wikinghalle nicht. Nach Strich und Faden ließ sie sich von der SG Flensburg/Handewitt II demontieren und hatte gegen den dabei nicht einmal übermäßig geforderten Tabellenersten beim 20:35 keine Chance.

Zwar hatte sich Trainer Gunnar Kociok von seinem Team mehr Gegenwehr erhofft, stellte aber fest, dass man die Partie „zähneknirschend“ hinnehmen und abhaken müsse. Dementsprechend fiel die intensive Nachbesprechung des Spiels aus zwei Gründen aus. Einersetzt schaute Kociok die Videoaufzeichnung der Partie nur für eigene Trainingsplanung an, ohne seine Spieler damit behelligen zu wollen, andererseits ist er seit Montag durch einen eingeklemmten Nerv so außer Gefecht gesetzt, dass seine Mannschaft ihn gar nicht zu Gesicht bekam und wohl auch am Sonnabend ab 16.45 Uhr nicht in der Heidesandhalle sehen wird. Zu dieser Zeit beginnt die Partie gegen den DHK Flensborg. Das Hinspiel endete deutlich mit 36:26 für den DHK. Damals war der dänische Verein noch selbst ernannter Meisterschaftskandidat, doch mittlerweile sind das Wunschgedanken. Ex-Profi Matthias Hahn musste sich nicht nur dem SG-Juniorteam aus Flensburg geschlagen geben, sondern auch immer wieder unerwartete Punktverluste hinnehmen.

So gehörten Hohn/Elsdorf, St. Pauli und Hürup unter anderen zu denjenigen, die für mittlerweile zehn Minuspunkte und Platz vier gesorgt haben. Aber auch Schülp/Westerrönfeld gehört zu den „Spielverderbern“. Kocioks Sieben hat dem DHK die letztmögliche Titelchance genommen, als sie die Flensburger am 18. Dezember in einem dramatischen Landespokal-Viertelfinale des mit 24:23 aus dem Wettbewerb kegelten und sich selbst damit die Final-Four-Teilnahme sicherten. Übrigens stehen die Chancen dort im Halbfinale gegen den Landesligisten TuS Lübeck 93 nicht schlecht, dass der Weg bis ins Finale führen könnte. Das Turnier findet am 1. März in Altenholz statt, der DHK hat dann frei.

Für das morgige Oberligaspiel allerdings erwartet Kociok einen Revancheversuch der Flensburger. „Die wollen sicherlich das Pokal-Aus wiedergutmachen“, glaubt der Trainer, „denn das war damals bestimmt nicht eingeplant.“ Ohne die Linkshänder Niklas Ranft und Patrick Petriesas fehlen der HSG morgen zwei wichtige Spieler auf der rechten Seite, die taktisch ersetzt werden müssen.

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erstellt am 07.Feb.2014 | 05:52 Uhr

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