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Hndball-Oberliga : Der Blick geht bereits nach vorn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Eider Harde will aus den letzten Partien ein gutes Gefühl mitnehmen.

Wenn man denn so will, hat für die Handballer der HSG Eider Harde die neue Saison jetzt schon begonnen. Vier Spiele dürfen sie in der Oberliga noch zeigen, dass sie nicht so schlecht sind, wie es ihr Tabellenplatz zwölf vermuten lässt. Vier Partien bleiben noch, um den Spaß am Handball zurückzugewinnen, um diesen positiven Impuls möglichst über die Sommerpause zu retten.

„Ich interpretiere meine Aufgabe bei der HSG so, dass ich jetzt schon im Interesse der kommenden Saison handele. Es geht darum, dass Jung und Alt zusammenwächst. Es wäre schön für die Jungs, wenn sie die letzten beiden Heimspiele gewinnen könnten“, sagt Trainer Christian Voß. Schon heute Abend (20.30 Uhr) muss die HSG in der Werner-Kuhrt-Halle gegen den Preetzer TSV antreten. Mit den Gästen haben die Hausherren ein Hühnchen zu rupfen. Im Hinspiel lieferten sie eine blamable Vorstellung ab.

Unabhängig vom Ausgang dieser Partie wird nach der Sommerpause die Schleswig-Holstein-Liga neue Heimat der Spielgemeinschaft sein – auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch drin ist. Realistisch ist er angesichts von zwei Auswärtspartien beim HSV und in Flensburg nicht mehr. „Es ist schade, dass der Abstieg vermutlich nicht mehr zu verhindern ist. Denn er wäre nicht nötig gewesen. Die Mannschaft hat die Qualität für die Oberliga, wenn ich den Vergleich mit Hamburg-Nord anstelle. Wir sind nicht schlechter“, analysiert Voß. Leider habe das Team unter Druck nicht mehr sein Potenzial abrufen können. Zu was die HSG zu leisten imstande ist, zeigte sie vor einer Woche in Ellerbek. Den Spielern war anzusehen, dass sie ihre Gelassenheit wiedergefunden haben – früher stets ein Erfolgsfaktor der HSG Hohn/Elsdorf. „Ich bin gespannt, wie wir gegen Preetz auftreten werden“, so Voß.

Er selbst kann heute nicht in der Halle sein. Ein lange vor seiner Verpflichtung geplanter Verlängerungslehrgang für seine A-Lizenz steht an. Der Coach wird die Partie aus dem fernen Stuttgart verfolgen müssen. Voß hofft, zumindest per Liveticker auf dem Handy virtuell dabei sein zu können. Thore Kuhrt wird ihn, wie schon auf St. Pauli, vertreten. Voß: „Er kennt die Mannschaft bestens.“

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