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Handball 3. Liga : Der Aufsteiger will weiter die Liga rocken

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Heimspiel gegen den TV Oyten will Aufsteiger HSG Kropp-Tetenhusen den nächsten Sieg in der 3. Handball-Liga der Frauen feiern. Die personellen Voraussetzungen sind allerdings nicht optimal, da viele Spielerinnen oder angeschlagen sind.

Man sollte meinen, die Handball-Frauen der HSG Kropp-Tetenhusen grüßen angesichts ihrer Erfolgsserie nur noch von Wolke sieben. Fünf Spiele in der 3. Liga Nord haben sie absolviert. Die glorreiche Bilanz: drei Siege, zwei Remis, keine Niederlage. Als Aufsteiger liegt die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen (8:2 Zähler) nach Minuspunkten gleichauf mit Tabellenführer TSG Wismar (10:2).

Die Kropperinnen hätten allen Grund, in höheren Sphären zu schweben: dem Spitzenreiter ein Unentschieden in dessen Halle abgetrotzt, den Zweiten Werder Bremen besiegt – der Neuling rockt die Liga. Der Coach bestätigt: „Die Stimmung im Team ist super.“ Nichts wissen will Carstensen aber von verfrühter Euphorie, die sich in seinem Lager breitmachen könnte: „Wir bleiben auf dem Teppich, wir haben noch gar nichts gewonnen.“ Ob intern eine andere Sprachregelung herrscht, ist nicht bekannt, durchaus aber denkbar. Carstensen ist lange genug im Geschäft dabei, um zu wissen, dass eine gewisse Portion Euphorie einem Aufsteiger nicht abträglich sein muss. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis seine Truppe zwangsläufig die erste Saisonniederlage kassieren wird. Ob schon der TV Oyten, der Vize-Meister der vergangenen Serie, die HSG in Gefahr bringen kann, wird sich heute Abend zeigen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Geestlandhalle.

Oyten ist mit zwei Siegen und zwei Niederlagen holprig in die Spielzeit gestartet. „Das Team ist definitiv besser, als es die Tabelle weismachen will. Der TV wirkt auf mich wie ein angeschlagener Boxer. Und die sind bekanntlich die gefährlichsten“, orakelt Carstensen.

Schaut man sich die Ausfälle und angeschlagenen Spielerinnen bei der HSG an, dürfte es eine ganz enge Kiste werden. In den Trainingseinheiten konnte der Coach zuletzt meistens nicht mehr als acht Akteurinnen begrüßen. Levke Rohwer (Pfeiffersches Drüsenfieber), Janine Hansen (krank), Dörte Paul (Kreuzbandriss) und Hannah Pauli fallen heute aus. Sarah Jörgensen kann nur unter Schmerzen auflaufen, Tine Machau ist fit, trainiert aber aufgrund ihrer Ausbildung nicht mehr in Kropp. Keine optimalen Voraussetzungen. Carstensen: „Nichtsdestotrotz werden wir unseren Zuschauern eine konkurrenzfähige Mannschaft präsentieren.“

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