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Handball, 3. Liga : Der Aufsteiger will vorn bleiben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen gefallen sich in der Rolle des Spitzenreiters.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2014 | 19:00 Uhr

Dass er vor dem vierten Spieltag die Parole ausrufen würde, die Tabellenführung zu verteidigen, hätte Thomas Carstensen vor Saisonbeginn wohl kaum für realistisch gehalten. Nur drei Partien haben seine Handball-Frauen benötigt, um sich Respekt in der 3. Liga zu verschaffen. Aufsteiger HSG Kropp/Tetenhusen grüßt mit 5:1 Punkten von ganz oben im Klassement.

Kein Wunder, dass der Trainer den Spitzenplatz so schnell nicht hergeben will. Die Aufgaben werden allerdings nicht leichter. Am Sonntag muss die HSG bei der hoch gehandelten Bundesliga-Reserve des Buxtehuder SV antreten. „Das wird ein echter Gradmesser. Vielleicht setzt der BSV Spielerinnen aus der Ersten ein. Dann wird es noch schwieriger“, sagt Carstensen. Der Coach ist selbstbewusst genug, die weiße Fahne nicht schon vor Anpfiff zu hissen: „Wir wissen jetzt, dass wir konkurrenzfähig sind und fahren nach Buxtehude, um etwas mitzunehmen. Dazu muss aber wie gegen Werder Bremen alles passen. Wir brauchen eine hoch konzentrierte Leistung.“ Gegen die favorisierten Mädels von der Weser zeigten die Kropperinnen vor einer Woche die ganze Palette ihres Könnens.

Ein wesentlicher Unterschied zu morgen: Die Partie gegen den BSV II findet nicht in der gewohnten Geestlandhalle, sondern auswärts im Buxtehuder Schulzentrum Nord statt. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Anwurfzeit mittags um 13 Uhr. Das Ausschlafen fällt also aus. Schon um 9.30 Uhr geht es los. Die Stoßgebete müssen statt in der Kirche im Bus auf der A7 gen Himmel geschickt werden. Carstensen hofft, dass dann alle Spielerinnen dabei sind. Beim Dienstagstraining war es dank einer Grippewelle übersichtlich in der Halle. „Ich denke aber, dass der Kader am Sonntag komplett ist“, so der Trainer.

Für Torjägerin Kristin Machau ist es vorerst die letzte Partie, auf die sie sich mit ihren Teamkameradinnen im Training vorbereiten konnte. Am 1. Oktober beginnt die Torjägerin ihre Ausbildung bei der Polizei in Wismar. Training unter der Woche ist dann nicht mehr machbar. Eine Lösung wurde bereits gefunden. Machau darf beim Oberligisten Rostocker HC mittrainieren. Carstensen: „Ich denke nicht, dass Tines Abwesenheit im Training ein großes Problem sein wird. Sie verfügt über sehr viel Spielverständnis.“

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