Stegengraben : Der Anfang vom Ende ?

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Das baufällige Hertie-Gebäude führt zunehmend zu Beeinträchtigungen in der direkten Umgebung. Gestern musste der Stegengraben (Foto) wegen dringender Fassadenarbeiten zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

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29. April 2016, 09:30 Uhr

Das baufällige Hertie-Gebäude führt zunehmend zu Beeinträchtigungen in der direkten Umgebung. Gestern musste der Stegengraben (Foto) wegen dringender Fassadenarbeiten zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Da es auch an der Straße „An der Marienkirche“ wegen akuter Steinschlag-Gefahr nach wie vor kein Durchkommen gibt, mussten Fußgänger, die vom Nienstadtparkdeck in die Innenstadt wollten, einen Umweg entweder über die Mühlenstraße oder über das Parkhaus selbst und die Nienstadtstraße in Kauf nehmen.

Grund für die gestrige Sperrung waren Auflagen der Rendsburger Bauaufsicht. Bei einer Begehung vor einer Woche waren Teile der Hertie-Außenmauer als unsicher eingestuft worden. Der Verwalter des Gebäudes beauftragte eine Fachfirma, die Fassade so herzurichten, dass keine unmittelbare Gefahr mehr von ihr ausgeht. Mitarbeiter des Unternehmens nahmen sich Meter für Meter die brüchigen Stellen im Mauerwerk vor und klopften sie mit dem Hammer ab.

Möglicherweise leiteten sie damit den Anfang vom Ende ein. Mit einem Verkauf des Hertie-Hauses an einen Interessenten aus dem nördlichen Schleswig-Holstein (wir berichteten) wird in der kommenden Woche gerechnet.

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