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Handball-SH-Liga der Männer : Der Abstieg rückt näher

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer unterlag Schlusslicht TSV Alt Duvenstedt der HSG Marne/Brunsbüttel mit 24:26. „Die Luft wird viel dünner jetzt. Ein Befreiungsschlag hätte uns gut getan“, meinte Trainer Dirk Schlegel.

War es das nun mit dem TSV Alt Duvenstedt in der Handball-SH-Liga der Männer? Trainer Dirk Schlegel hatte sich vor der Partie seiner Mannschaft gegen die HSG Marne/Brunsbüttel festgelegt, dass sie richtungweisend sei, doch nach der 24:26 (12:12)-Niederlage will er sich noch nicht mit dem Abstieg abfinden. „Natürlich nicht. Wir haben noch fünf Spiele und werden alles versuchen. Die Luft wird allerdings viel dünner jetzt. Ein Befreiungsschlag hätte uns gut getan“, ordnet Schlegel die erneute Pleite ein. Die Hoffnungen darauf, gegen die ebenfalls angeschlagenen Marner endlich den dritten Saisonsieg feiern zu dürfen, haben sich am Samstagabend zerschlagen. Damit bleibt der TSV Tabellenletzter – und (nur) der Letzte steigt am Ende ab. Der Rückstand auf den rettenden elften Tabellenplatz, den derzeit die HSG Tills Löwen einnimmt, beträgt allerdings weiterhin nur zwei Punkte – und die Löwen sind am 19. März noch zu Gast in der Alt Duvenstedter Sporthalle.

Anders als zuletzt war es der Mannschaft gegen Marne/Brunsbüttel deutlich anzumerken, dass sie den Ernst der Lage nun erkannt hat. „Die Körpersprache und der Kampfgeist stimmten“, lobte Schlegel. Nach der ausgeglichenen ersten Hälfte (12:12) erwischte Marne den besseren Start in die zweite und setzte sich auf 16:13 ab. Um die Gäste aus dem Tritt zu bringen, probierte es Schlegel mit Oliver Küch als siebtem Feldspieler. „Das haben wir eigentlich im Training geübt. Wenn dann allerdings der zweite Ball auf das Tor geworfen wird, bevor Oliver überhaupt wieder mit dem Keeper zurückwechseln kann, dann klappt das natürlich nicht“, ärgerte sich Schlegel. Marne freute sich über das verwaiste Alt Duvenstedter Tor bei eigenem Ballbesitz und traf zweimal aus der Ferndistanz. „Es waren immer wieder taktische Kleinigkeiten wie diese, die uns den Sieg gekostet haben“, befand Schlegel. Dazu zählte er auch das unclevere Wechselverhalten während der Manndeckung gegen Marnes Haupttorschützen Leif Friedrichs. Trotzdem gelang es seinem Team, sich vor allem durch Einzelaktionen im Spiel zu halten und beim Stand von 21:20 die einzige eigene Führung herzustellen. „Die war allerdings leider gleich wieder weg, weil wir einfach zu viele Chancen für unsere Tore brauchen“, kommentierte Schlegel das 21:24. Doch wiederum gelang der Ausgleich, sodass zwei Minuten vor dem Ende mit 24:24 alles möglich schien. Diesmal war es allerdings eine Zeitstrafe, die die Siegeshoffnungen zunichte machte. „Ich weiß nicht, ob das Foul so hart war. Wenn ich allerdings sehe, dass vorher Dany Jüschke griechisch-römisch umgerungen wird und es dafür nichts gibt, dann fehlt mit hier das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter in dieser Endphase“, bemerkte Schlegel, konnte jedoch auch nichts mehr daran ändern, dass Marne mit 26:24 gewann. „Wir hatten die Chance, haben aber zu viele Fehler gemacht. Jetzt müssen wir sehen, was gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld möglich ist“, sagte Schlegel mit Blick auf das Derby am kommenden Sonnabend in Westerrönfeld.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Müller (1), Schwarz (4), Eichstädt (7/4), Jüschke (2), N. Petersen (2), Clausen (2), Nehls (5), Andresen (1), Küch, Schroedter, S. Petersen, Wommelsdorf.

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