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Rendsburg : Der 41. „Herbst“ war so friedlich wie selten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Organisatoren und Polizei ziehen positives Stadtfest-Fazit. Geschätzte 150 000 Besucher an vier Tagen.

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2015 | 11:17 Uhr

Viel Stimmung, wenig Ärger, volle Plätze und Glück mit dem Wetter – so lautet die Bilanz des 41. Stadtfestes Rendsburger Herbst. „Wir lagen zwischen sämtlichen Fronten und blieben vom Regen bis auf vereinzelte Schauer verschont“, sagte Chef-Organisatorin Anke Samson von RD-Marketing am frühen Sonntagabend, bevor das viertägige Fest auf das sprühende Finale zuging. Ein Sternenzauber-Feuerwerk über der Obereider sollte gegen 22 Uhr den farbenfrohen Schlusspunkt setzen.

Für Samson war es bereits der achte „Herbst“ im Organisationsstab – und wieder stellte sie fest, dass jeder der elf Veranstaltungsplätze sein eigenes Publikum anzog. Ganz besonders gilt diese Regel für den Innenhof des Hohen Arsenals. Seine abgeschirmte Lage und das kommerzfreie Angebot vom „Matschen im Dreck“ bis zum Hüpfen auf Strohballen zog tausende Eltern und deren Kinder an. „Ich bin überwältigt vom aktiven Interesse der Menschen hier“, sagte Volkshochschul-Leiter Rainer Nordmann. Er schätzte die Zahl der Besucher im Innenhof auf weit über 2000 täglich.

Die Polizei zog ebenfalls ein positives Fazit. Der „Herbst 2015“ sei von einer „friedlichen Grundstimmung“ geprägt gewesen, so Sprecher Rainer Wetzel am Sonntagvormittag. Bis zu diesem Zeitpunkt kam es lediglich zu neun „volksfesttypischen“ (Wetzel) Körperverletzungen, die von der Polizei aufgenommen werden mussten. Angesichts einer geschätzten Besucherzahl von 150  000 eine verschwindend geringe Menge.

Im Chill-out-Zelt am Paradeplatz bestätigte man den Trend. Anders als erwartet kümmerten sich die Betreuer weniger um betrunkene Jugendliche, sondern vielmehr um die Alltagsprobleme der minderjährigen Gäste. Manches Mal musste bei Liebeskummer geholfen werden. Verschärfte Alkohol-Kontrollen zeigten Wirkung. Im Chill-Out-Zelt konnten die Besucher sich untereinander austauschen oder etwas essen und trinken. Unterstützt wurden die Organisatoren von der Stadt Rendsburg.

Großer Beliebtheit erfreute sich einmal mehr das Entenrennen am anderen Ende des Stadtfest-Geländes – im Obereiderhafen. Tausende Gummienten gingen für den guten Zweck an den Start. Die Erlöse kommen dieses Mal der Kreisverkehrswacht Rendsburg, der Kreisjugendfeuerwehr, dem DRK Kinderhilfsfonds und dem Ambulanten Kinderhospiz Rendsburg zugute.


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