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Handball-Oberliga : Den nächsten Verfolger abschütteln

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen kämen mit einem Heimsieg gegen Stockelsdorf der Meisterschaft ein Stück näher.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 13:00 Uhr

Das Ziel ist klar: Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen planen die große Meistersause. Das heißt aber auch: Sie sind in jedem Spiel zum Siegen verdammt. Den Anspruch hat die Mannschaft von Dirk Schlegel und Lena Leptien für sich selbst formuliert. Diesmal erwartet das Team allerdings einen echten Prüfstein. Der ATSV Stockelsdorf gastiert in der Kropper Geestlandhalle. Anpfiff ist heute um 17 Uhr und nach dem Sieg in Altenholz steht dem Tabellenführer wieder ein Spitzenspiel gegen einen Verfolger bevor.

Wobei Verfolger relativ ist. Der Abstand auf die Gäste wie auch auf Ellerbek beträgt bereits sechs, auf Altenholz schon sieben und auf Wattenbek immerhin noch fünf Punkte. Schlegel und seine Mädels sind trotzdem hochmotiviert: „Wir haben die Möglichkeit, eine weitere Mannschaft zu distanzieren, die uns auf den Fersen ist. Diese Chance sollten wir nutzen.“ Schlegel warnt vor dem Gegner: Die Stockelsdorferinnen verfügen über eine erfahrene Truppe, gespickt mit einigen zweitligaerfahrenen Spelerinnen. Darunter die extrem torgefährliche Anja Krönert und die fangstarke Torhüterin Britta Reimann. „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen“, meint der Trainer. Schon im Hinspiel tat sich seine Mannschaft über weite Strecken schwer. Erst gegen Ende der Partie konnten sich die Kropperinnen absetzen.

Zuletzt schwächelte der ATSV allerdings. Die jüngsten beiden Auftritte gingen in die Hose. Am vergangenen Wochenende musste man sich mit einem Punkt bei der abstiegsgefährdeten HSG Holstein Kiel/Kronshagen zufrieden geben. Schlegel: „Ich erwarte, dass die Gäste mit einer großen Portion Wut im Bauch anreisen. Wir müssen sechzig Minuten lang hart arbeiten.“ Personell hat sich die Situation im Kropper Lager ein wenig entspannt. Die angeschlagenen Levke Rohwer und Dörte Paul haben ihre Blessuren weitgehend auskuriert.

Die HSG baut auf die Unterstützung ihrer Zuschauer. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die nächsten zwei Punkte im Titelkampf her. Noch hat der Tabellenführer zu Hause keine Niederlage einstecken müssen, nur ein Unentschieden am ersten Spieltag gegen Aufsteiger THW Kiel. Schlegel: „Das hätte doch was, wenn wir in eigener Halle ungeschlagen bleiben.“

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